Das erwartet uns in den nächsten zwölf Monaten

Ausblick auf 2019: Kunst, Kinder und Knöllchen

+
Kostenlos ins Netz: An öffentlichen Gebäuden will die Stadt nun Hotspots aufbauen.

Rodgau – Die städtischen Steuern und Gebühren bleiben weiterhin stabil. Dennoch verspricht das Jahr 2019 einige Neuerungen – angenehme und weniger angenehme. Von Ekkehard Wolf

Kultur

Unten Hochzeit, oben Kunst: Am Mittwoch, 16. Januar, eröffnet die städtische Kunstgalerie im Rektor-Geißler-Haus in Dudenhofen. Fünf bis sechs Ausstellungen pro Jahr sind vorgesehen. Seit Jahren wünschen sich Rodgauer Künstler öffentliche Räume, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Die erste Ausstellung zeigt Bilder eines Künstlers aus Mittelhessen.

Die Kulturinitiative Maximal feiert ihren 25. Geburtstag im Sommer mit einem Bühnenprogramm unter freiem Himmel im Rodau-Park an der Konrad-Kappler-Straße. Bereits 2015 hatte ein solches Open-Air-Fest das Publikum begeistert.

Das Strandbadfestival am Badesee findet nach einem Jahr Pause unter neuer Regie statt. Das inhaltliche Konzept und der Eintrittspreis sollen im bisherigen Rahmen bleiben. Der neue Betreiber will aber mehr Besucher aufs Gelände lassen.

Stadtbus

Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll eine neue Stadtbuslinie starten. Sie soll die bisherigen Linien 40, 41 und 42 ersetzen. Zurzeit läuft die Ausschreibung. Dann soll es endlich auch wieder eine Busverbindung zwischen Dudenhofen und Nieder-Roden geben – ein Ersatz für die Linie 99, die vor einem Jahr gekappt wurde.

Straßenverkehr

Auf der Bundesstraße 45 wird wieder gebaut. Der Landesbetrieb Hessen mobil will die Fahrbahn zwischen Nieder-Roden und Ober-Roden in Richtung Dieburg sanieren. Der Verkehr fließt in dieser Zeit auch über den Standstreifen, der im vergangenen Jahr eigens baulich verstärkt wurde.

Parksünder müssen in Zukunft wieder öfter mit einem Strafzettel rechnen. Private Knöllchenschreiber sollen die städtische Ordnungspolizei verstärken.

Für Rotlichtfahrer auf der Kreisquerverbindung werden Bußgelder und Punkte fällig. Die beiden Blitzersäulen, die im Dezember aufgestellt wurden, gehen nun in Betrieb. Die Stadt erhofft sich davon einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Elektrisch fahren: Das Netz der Ladesäulen wird dichter.

Die Stadtwerke und die Energieversorgung Rodau wollen das Fahren mit Elektroautos attraktiver machen. Geplant sind weitere Ladesäulen, vielleicht sogar eine Schnellladestation. Das Carsharing-Angebot (bisher in Jügesheim und Nieder-Roden) soll auf Weiskirchen ausgedehnt werden. Ein Standort fürs Auto wird noch gesucht.

Mobiles Internet

An einigen öffentlichen Gebäuden will die Stadt sogenannte Hotspots einrichten, an denen man mit Smartphones und anderen tragbaren Geräten ins drahtlose Netz (WLAN) kommt. Für die Nutzer ist das voraussichtlich kostenlos. Der erste Hotspot soll im Rathaus eingerichtet werden, sodass Bürger die Wartezeit im Bürgerservice besser nutzen können. Als weitere Standorte sind die Bürgerhäuser und der Puiseauxplatz im Gespräch. Der Ausbau erfolgt in zwei Stufen (2019 und 2020).

So viel kosten Sie die zehn größten Verkehrssünden

Kinderbetreuung

Auf dem maroden Kunstrasenplatz neben der Sporthalle Lange Straße ist Rodgaus größte Kindertagesstätte geplant. Jeweils vier Gruppen für Kinder unter und über drei Jahren sind vorgesehen. Dank Modulbauweise soll der Bau so schnell gehen, dass die Einrichtung noch in diesem Jahr in Betrieb geht.

Zwei weitere Kitas sollen in Hainhausen-West (Luise-Hensel-Weg) und in Weiskirchen (Hauptstraße) entstehen. Nach dem Motto „Unten spielen, oben wohnen“ sind darüber jeweils zehn Mietwohnungen geplant. Das gab es in Rodgau bisher noch nicht. Beide Häuser werden in konventioneller Bauweise errichtet, sodass sie erst 2020 fertig sind.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare