Austoben unterm Hallendach

Kinderturnparadies des JSK Rodgau

Die neue Bewegungslandschaft für die Kleinsten in der Turnhalle Weiskircher Straße hat ihre Generalprobe bestanden. Die Geräte wecken die Lust an der Bewegung und halten einige Herausforderungen bereit. 
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Die neue Bewegungslandschaft für die Kleinsten in der Turnhalle Weiskircher Straße hat ihre Generalprobe bestanden. Die Geräte wecken die Lust an der Bewegung und halten einige Herausforderungen bereit. 

Für die Jüngsten des JSK Rodgau ist die bewegungsarme Zeit vorbei. Ab sofort findet das Eltern-Kind-Turnen wieder statt. Der Verein hat die Zwangspause genutzt und ein sogenanntes Kinderturnparadies eingerichtet. Eine Bewegungslandschaft aus fest installierten Geräten regt dazu an, sich auszutoben und die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren.

Rodgau - Das Kinderturnparadies auf der Bühne der Turnhalle Weiskircher Straße hat seine Generalprobe bestanden. Jetzt beginnt der Regelbetrieb. Pro Woche finden dort etwa zwölf Kinder- und Eltern-Kind-Turnstunden statt. Bereits am 7. Juni kommt die katholische Kita St. Nikolaus und startet mit ihren Projekttagen in der neuen Einrichtung. Auch andere Jügesheimer Kindergärten kooperieren mit dem JSK.Alle Übungsstunden finden wieder statt. Je nach Corona- und Wetterlage im Freien, wo der Vitapark mit seinen Geräten einlädt, oder in der Halle auf der neuen Bühne im Kinderturnparadies.

„Wir möchten unsere Kinder dabei unterstützen, fördern und fordern, eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung zu erhalten“, sagt Conny Böhm, die Leiterin des Kinderturnens im JSK. Mit ihrem Team betreut sie rund 400 Kinder pro Woche. Auf der Bewegungslandschaft können die Kinder klettern, hüpfen, balancieren und springen. Auch zum Abrollen, Hineinsteigen und Verstecken gibt es viele Möglichkeiten. Am Kletternetz und an der Rutschstange können die Kleinen ihre Motorik und Koordination trainieren Die Wackelbrücke stellt eine Herausforderung dar.

Die neue Bewegungslandschaft für die Kleinsten in der Turnhalle Weiskircher Straße hat ihre Generalprobe bestanden. Die Geräte wecken die Lust an der Bewegung und halten einige Herausforderungen bereit. 

Ein Würfel mit zwei Metern Kantenlänge bildet das Zentrum. An den Seiten weist er unterschiedliche Elemente auf. In der Mitte hängt eine Schaukel, auf der die Kleinsten ihr Gleichgewicht schulen können.Die Geräte bestehen aus stabilen Holzbauteilen in hellen, kinderfreundlichen Farben. Daneben kommen auch die „klassischen“ Turngeräte wie Sprungkasten, Weichboden und Turnbank zum Einsatz. Auch Kleingeräte wie Bälle, Reifen, Schwungtuch oder Chiffontücher dürfen in keiner Turnstunde fehlen.

Sport sei die Grundlage für eine Reihe anderer Fähigkeiten, sagt Übungsleiterin Conny Böhn: „Wer sein Gleichgewicht hält, wer rückwärts gehen kann, wer die Rolle rückwärts beherrscht, der lernt auch leichter Fremdsprachen und Rechnen. Ein Kind lernt komplexe Bewegungsabläufe zu beherrschen und ist nicht gleich überfordert.“

Die neue Bewegungslandschaft für die Kleinsten in der Turnhalle Weiskircher Straße hat ihre Generalprobe bestanden. Die Geräte wecken die Lust an der Bewegung und halten einige Herausforderungen bereit. 

„Sport ist Bildung“, betont auch JSK-Vorsitzender Lothar Mark: „Deshalb sind wir auch für mehr Schulsport.“ Allein im Kinderturnen des Vereins seien 16 Übungsleiter und Helfer tätig: „Sie werden regelmäßig geschult und lizenziert und bilden einen hohen Mehrwert für unsere Gemeinschaft.“

Die JSK-Ehrenvorsitzende Heide Klabers freut sich, die Früchte ihrer Arbeit zu sehen. Sie hatte vor 20 Jahren den ersten Kinderturnclub des Landessportbundes in der damaligen TGS gegründet. Aus einer Erbschaft hat der Verein die neue Turnlandschaft finanziert. Dank der fest installierten Geräte geht keine Zeit mehr durch den Auf- und Abbau verloren. Sobald es die Corona-Zahlen zulassen, will der JSK sein Kinderturnparadies der Öffentlichkeit präsentieren.  (eh)

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