Bäckerei in Rodgau

Schäfer backt den Sommerlochkringel

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Auch Bäckereifachverkäuferin Anja Hofmann hofft auf einen guten Absatz der Sommerlochkringel. Zurückhaltung beim Kauf muss nicht sein. Der Verkaufserlös wird schließlich gespendet.

Rodgau - Die salzigsten Löcher von Rodgau kommen aus der Bäckerei der Familie Schäfer. Extra für unsere Sommer-Aktion backen Bäckermeister Sascha Schäfer und seine Mannschaft den Sommerlochkringel. Von Bernhard Pelka 

Das leckere Laugengebäck liegt morgen, Samstag, in sechs Filialen statt der üblichen Laugenstangen zum Kauf bereit. Der Verkaufserlös geht als Spende an die Bodelschwinghschule in Weiskirchen. Also: kaufen, genießen und Gutes tun! Weizenmehl, Salz, Wasser, Butter, Hefe, Backmalz als Nahrung für die Hefe zum Gären: das sind die Zutaten für den Sommerlochkringel. Hört sich schlicht an. Aber die Kringel-Produktion ist gar nicht so ohne.

Immer 85 Gramm Teig ergeben einen Kringel. Ohne Handarbeit gelingt er nicht. Denn zunächst ist der Kringel eine Teigwurst. Deren beiden Enden werden übereinander gelegt und von Hand zusammengerollt – fertig ist der Kringel. Über Nacht muss er auf dem Blech bei anfangs nur vier Grad Raumtemperatur langsam aufgehen und Volumen machen. 78 Prozent Luftfeuchtigkeit treiben diesen Gärprozess der Hefe langsam und kontrolliert voran. Bedeutet: Der Teig hat genug Zeit zu reifen und sein unverwechselbares Aroma zu bilden. Bei Zimmertemperatur liegt der Kringel dann am nächsten Morgen noch 30 Minuten auf dem Blech, bevor er kurz ins Laugebad kommt. Schnell noch Salzkörner drüber – und ab geht"s in den Backofen. Nach elf Minuten bei 220 Grad ist das appetitliche Stück fertig. Ein leichter Sprühnebel von Wasser verleiht der heißen Kruste ihren schönen Glanz und den letzten Schliff. „Wir hoffen, dass der Kringel den Geschmack der Kunden trifft“, liebäugelt Bäckermeister Sascha Schäfer mit hoffentlich guten Verkaufszahlen. Der Erlös geht eins zu eins an die Bodelschwinghschule.

Die Bäckerei Schäfer hat Tradition. 1929 in Hainhausen gegründet, ernährt der Familienbetrieb von Sascha, Wolfgang, Sandra und Cornelia Schäfer heute 88 Mitarbeiter. Das Sortiment umfasst 72 Artikel, darunter allein 23 Brotsorten. Die Ware erreicht die sechs Filialen in Wagen aus dem eigenen Fuhrpark.

Quelle: op-online.de

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