Bagger weitet Ufer der Rodau auf

Dudenhofen - (bp) Der Flurschaden im Dudenhöfer Park an Niederwiesenring und Dohlenweg, der Passanten dieser Tage beunruhigte, ist ausgerechnet von einer Gartenbaufirma verursacht worden. Die Stadt hatte die Firma mit dem Rückschnitt von Sträuchern beauftragt. Dabei kam Rasen unter die Räder einer Gartenbaumaschine. Das Unternehmen wird die Stellen wieder frisch einsäen, sobald die Witterung dies zulässt.

Unterdessen hat in dieser Ecke des Parks die naturnahe Gestaltung der Rodau begonnen. Südlich des Niederwiesenrings sollen auf dem etwa 100 Meter langen Abschnitt des östlichen Rodauufers die noch vorhandenen Pappelwurzeln entfernt und dabei die Uferböschung aufgeweitet werden. Zwei der sechs entfernten Pappelwurzeln werden zur Vergrößerung der Strukturvielfalt in den neuen Böschungsbereich eingearbeitet.

„Die benötigte Plangenehmigung liegt vor und das Wetter bietet gute Möglichkeiten zur möglichst schonenden Durchführung der Bauarbeiten“, heißt es in der städtischen Pressemitteilung zu der Maßnahme. „In diesem Zusammenhang kann es im Niederwiesenring und im südlich angrenzenden Parkgelände zu Einschränkungen der Parknutzung kommen.“ Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Die kommende Vegetationsperiode werde dafür sorgen, „dass der Eingriff schon im nächsten Jahr kaum noch wahrnehmbar sein wird“.

Am Dienstagabend hat sich auch das Stadtparlament mit der Renaturierung der Rodau befasst. Auf Antrag der Viererkooperation aus SPD, Bündnisgrünen, FDP und FWG wurden 8 000 Euro zusätzlich in den Haushalt eingestellt für Kiesel- und Steinschüttungen im Rodaubett zwischen Jügesheim und Nieder-Roden. Die Arbeiten sollen bis spätestens 31. Oktober erledigt sein. Die Einbringung der Kieselsteine unterschiedlicher Größe diene der ökologischen Verbesserung des Gewässers, warb Grünen-Fraktionschef Winno Sahm für die Initiative.

Quelle: op-online.de

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