Beschwerden haben Erfolg

Bahnsteig ohne „Festbeleuchtung“

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Hainhausen - Die Zeit der Stromverschwendung an der S-Bahn-Station Hainhausen ist erst einmal vorbei: Die Bahnsteigbeleuchtung ist tagsüber abgeschaltet.

Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen sei das Problem behoben worden, berichtet Winno Sahm von Bündnis 90/Die Grünen. Nach mehreren erfolglosen Reklamationen bei der Deutschen Bahn hatten die Grünen ihre Kritik an den „Dauerbrennern“ letzte Woche öffentlich gemacht.

„Das ist übrigens kein Rodgauer Problem“, so Sahm, „ich musste auch schon mal die Beleuchtung in Bieber abschalten lassen.“ Ihm fehle das Verständnis dafür, dass die Bahn solche Störungen erst auf Hinweis von Bürgern abstelle. Er wolle die Triebfahrzeugführer gewiss nicht von ihrer Hauptaufgabe ablenken, so Sahm, „aber man sieht doch, dass die Beleuchtung brennt.“ Wie viel Strom die „Festbeleuchtung“ der Bahnsteige tagsüber verbraucht, wissen die Rodgauer Grünen nicht. Auch wenn es nicht allzu viel sei, passe diese Energieverschwendung nicht in die heutige Zeit.

In diesem Zusammenhang berichten die Grünen auch von Bürgerhinweisen auf die Straßenbeleuchtung in Rodgau. Auch dort gebe es offenbar noch Optimierungsbedarf. Ein Beispiel aus Hainhausen: „Im Altort geht das Licht eine halbe Stunde früher an als im Westbereich“, so Winno Sahm. Die Beleuchtung sei nicht durch eine Zeitschaltung, sondern durch Lichtsensoren gesteuert. Vor Jahren habe es sogar einen Fall gegeben, indem fallendes Herbstlaub einen solchen Sensor abdeckte und Dauerlicht auslöste. Sahm: „Die Technik ist durchaus anfällig.“

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eh

Quelle: op-online.de

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