Bald „Familienglück“ in Nieder-Roden

Nieder-Roden (bp) ‐ Auf einem freien Grundstück (unter anderem ehemalige Zimmerei) zwischen Schweriner Straße und Sudentenstraße sollen 22 Reihenhäuser entstehen. Dies sieht eine Vorlage des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung vor.

Die Stadtverordneten sollen in ihrer nächsten Sitzung am 28. Februar dem städtebaulichen Vertrag mit der Deutschen Reihenhaus AG zustimmen. Das Unternehmen möchte das Neubauvorhaben realisieren. Das Projekt hatte eigentlich schon längst realisiert sein sollen. Der ursprüngliche Investor, die Fischer Hausbau GmbH, sprang im vergangenen Sommer aber ab. Nun möchte also die Deutsche Reihenhaus AG, Köln, zum Zug kommen. Das Unternehmen baut bundesweit Wohnparks, die ausschließlich aus Reihenhäusern mit maximal drei Haustypen bestehen.

Diese werden in Energiesparbauweise errichtet. Ein Blockheizkraftwerk führt den Wohneinheiten Energie zum Heizen und für Warmwasser zu. In Nieder-Roden entstehen 22 Reihenhäuser vom Typ „Familienglück“ mit je 141 Quadratmeter Wohnfläche. Die Gebäuderiegel nahe dem S-Bahnhof sind in vier Reihen an senkrecht zur verlängerten Schweriner Straße gelegenen Privatwegen angeordnet. Hausbesitzern und Besuchern stehen 37 private Stellplätze und Garagen zur Verfügung.

Zusätzlich sieht das Bebauungskonzept 14 öffentliche längs angeordnete Stellplätze an der zu verlängernden Schweriner Straße entlang der Bahn vor. Die Reihenhaus AG übernimmt die Planungskosten zu 100 Prozent und kümmert sich auch um die Erschließung des Geländes. Dort arbeiteten einst eine Zimmerei sowie ein Stahl- und Werkzeugbauer und ein Unternehmen für Kleintransporte. Auch diente das Areal einem Handwerker als Stein- und Gerüstlager.

Der Bebauungsplan für das Gebiet äußert sich auch zur Lärmbelastung der Anlieger durch die S-Bahn. Tagsüber werde in den Randbereichen des Wohngebiets an der Schweriner Straße der Grenzwert von 59 dB(A) unterschritten, nachts (49 dB(A)) allerdings geringfügig überschritten. Deshalb werden für die Neubauten passive Schallschutzmaßnahmen (etwa spezielle Fenster) empfohlen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm / Pixelio.de

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