Bambini-Wehr im Aufbau

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Gut gesichert mit Seil und Klettergurt ging‘s beim Kistenstapeln hoch hinaus - ein Klassiker, der mittlerweile bei keinem Feuerwehrfest mehr fehlen darf. Foto: Petrat

Nieder-Roden - (pep) Der heilige Florian, Schutzpatron der Feuerwehr, war der Namensgeber des neuen Festes der Nieder-Röder Brandschützer. Es ersetzt gemeinsam mit dem ebenfalls neuen Osterfeuer den Haspelabend.

Trotz des neuen Namens gab es aber auch dieses Jahr wieder Deftiges vom Schwein. Die Rodgauer Blasmusik spielte am Samstagnachmittag, bevor am Abend das junge erwachsene Publikum die Bar stürmte. Die rund 30 Helfer boten den Besuchern neben Speisen und Getränken auch eine kleine Schau der Einsatzfahrzeuge und die Möglichkeit, beim Kistenstapeln hoch hinaus zu kommen.

In der Fahrzeughalle unterhielt derweil die Rodgauer Blasmusik die Besucher.

Seit April wird in Nieder-Roden eine Bambini-Feuerwehr aufgebaut. Bei diesem Versuch sollen Kinder bereits ab sechs Jahren in die Feuerwehr eintreten können. Die Verantwortlichen hoffen, sie bereits früh für die Feuerwehr zu begeistern und über die Jugendarbeit später einmal in den aktiven Dienst einbinden zu können. „Wichtigstes Standbein ist die Jugend“, sind sich Wehrführer Holger Chobotsky und der Vorsitzende Hans Gerschner einig. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 26 Kindern. Nur so kommt die freiwillige Feuerwehr an neue Einsatzkräfte.

Oft wissen die Bürger einfach nicht, dass die Feuerwehr aus Freiwilligen besteht, die ihre Freizeit investieren, um anderen zu helfen, beklagt Wehrführer Chobotsky. Die Standards, an denen die Helfer gemessen werden, sind dabei jedoch dieselben, wie sie auch für die Berufsfeuerwehr gelten. Der Verein besteht aktuell aus 119 Mitgliedern, die Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr aus 39 Männern. Lediglich in der Jugendfeuerwehr ist ein Mädchen aktiv.

Quelle: op-online.de

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