Gemeinschaftsunterkünfte bieten in Rodgau und Seligenstadt

Baubeginn für Flüchtlingsheime

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Modell des Flüchtlingswohnheims, das baugleich in Seligenstadt und Rodgau entstehen soll.

Rodgau/Seligenstadt - In den nächsten Tagen beginnen die Vorbereitungen für den Bau zweier Flüchtlingsunterkünfte in Rodgau und Seligenstadt. Arbeiter beseitigen Zäune, roden Bäume und Büsche oder vermessen die Gelände. Im November starten dann die eigentlichen Bauarbeiten.

„Die Fertigstellung ist uns vertraglich für März 2015 zugesichert worden“, so Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (CDU). Im April war in den politischen Gremien die Entscheidung für die beiden Standorte gefallen, und zwar zugunsten der baugleichen Entwürfe des Architekturbüros Binder und Jarczyk aus Darmstadt: Jeweils 80 Flüchtlinge, zusammen 160, kommen auf dem kreiseigenen Gelände der ehemaligen Matthias-Grünewald-Schule in Seligenstadt und auf einem gepachteten Areal an der Borsigstraße in Nieder-Roden unter.

Die Gemeinschaftsunterkünfte bestehen aus Modulen, die Zimmer mit etwa 16,4 Quadratmeter für jeweils zwei Personen sowie doppelt so große Familienzimmer vorsehen. Darüber hinaus sind auf jeder Etage Toiletten und Sanitärräume sowie zwei Küchen geplant. Zudem gibt es jeweils einen Schulungsraum, ein Büro für das Betreuungspersonal und Technikräume. Die Bauten entsprechen den Wärmeschutzbestimmungen; eine Solaranlage auf dem Dach sorgt für die Warmwasserbereitung. Aufgrund des anhaltenden Zustroms errichtet der Kreis zunächst dort Flüchtlingsunterkünfte, wo dies am schnellsten möglich ist. Wie es danach weiter geht, steht noch nicht fest. So hatte etwa auch die Stadt Dietzenbach dem Kreis zwei Grundstücke für eine Gemeinschaftsunterkunft angeboten.

cz

Quelle: op-online.de

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