Baugebiet Hainhausen H 17

Grundbesitzer sind sich einig

+
Hier ein Teilstück des Baugebiets H 17 aus der Luft. Rechts die Südtrasse, unten die Rodgau-Ringstraße.

Hainhausen - Im Baugebiet Hainhausen H 17 kann die Umlegung beginnen. Die Bagger rollen aber frühestens in zwei Jahren.

Lesen Sie dazu auch:

Treuhandstelle kauft Bauland

Ärger um Brötchenweg

Neue Bauplätze geplant

„Im Baugebiet H17 geht’s voran“, freut sich Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Der Magistrat habe jetzt die Umlegung der Grundstücke in Auftrag gegeben. 50 Eigentümer der 12,9 Hektar großen Fläche zwischen Südtrasse, Rodgau-Ringstraße und Offenbacher Landstraße seien geeinigt worden. „Und das teils in Einzelgesprächen.“ Die Stadt hatte im Januar 2011 die Vermarktung der Riesenfläche per Vertrag der Hessischen Landgesellschaft übertragen. Mit im Paket war damals auch das Jügesheimer Baugebiet J 41 zwischen Marburger Straße und Rodgau-Ringstraße, das schon so gut wie bebaut ist. In Hainhausen beginnt hingegen jetzt erst die Umlegung der Grundstücke. Während es für das J 41 damals einen fertigen Bebauungsplan gab, muss dieser für das H 17 noch ausgearbeitet werden. Bedeutet: Die Bagger rollen in Hainhausen frühestens in zwei Jahren.

Die Grundbesitzer in Hainhausen bekamen von der Hessischen Landgesellschaft für ihr nicht erschlossenes Land einen Einheitspreis von 65 Euro pro Quadratmeter. Nicht alle Eigentümer haben ihr Gelände ganz verkauft, sondern Teilstücke behalten. In diesen Fällen kommen auf die Eigentümer Erschließungskosten für Kanal, Wasserleitungen, Strom und Gas in Höhe von etwa 130 Euro pro Quadratmeter zu. Von der Vergabe der Vermarktung an die Hessische Landgesellschaft hatte sich die Stadt 2011 eine Beschleunigung des Verfahrens erhofft. Rodgau war 2011 die erste Kommune im Landkreis Offenbach, die einen solchen Weg wählte.

bp

„Unverbaute Lage“ und „gut erhalten“: Das bedeuten Immobilien-Codes

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

Quelle: op-online.de

Kommentare