Gebiete in Dudenhofen und Nieder-Roden werden parallel entwickelt

Bauplätze in Dudenhofen erst 2019

Rodgau - Die nächsten Baugebiete in Dudenhofen (D 24) und Nieder-Roden (N 39) werden parallel entwickelt. Das sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann in der Bürgerfragestunde des Stadtparlaments.

Karina und Fabian Elgner hatten die Frage nach weiteren Bauplätzen gestellt, nachdem sie in Hainhausen-West (H 17) leer ausgegangen waren: „Oder müssen Rodgauer Familien in andere Städte ziehen, um zu bauen?“.  Zum Baugebiet „Hinter dem Dell“ an der Claus-von-Stauffenberg-Schule hat die Hessische Landgesellschaft (HLG) mit dem Ankauf der Flächen begonnen. Der Bebauungsplan sei voraussichtlich 2019 beschlussreif, sagte Bürgermeister Hoffmann, „so dass mit einer Bebauung frühestens 2020 begonnen wird“. Die HLG werde „nicht vor 2019“ eine Interessentenliste anlegen. Erst dann gebe es die Möglichkeit, sich um Bauplätze zu bewerben.

Schwieriger ist laut Hoffmann die Arbeit am Bebauungsplan N 39 für das Gebiet zwischen Forschheimer See und S-Bahn in Nieder-Roden. Die Entwässerung sei ein großes Problem. Die Stadtverwaltung befinde sich „in einem fortlaufenden Abstimmungsprozess“. Erst nach einer Stellungnahme des Regierungspräsidiums sei es möglich, die Wirtschaftlichkeit des Gebiets zu kalkulieren. Der Bürgermeister betonte, der Auftrag des Stadtparlaments werde für beide Gebiete mit der gleichen Intensität abgearbeitet. Weitere Themen der Bürgerfragestunde waren schnelles Internet, eine angeblich geplante Spielhalle in Weiskirchen und das Vorhaben eines Kreisverkehrs an der Zufahrt zum Badesee. (eh)

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Ekkehard Wolf

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare