Baustoffwerke stiften der Stadt einen Defibrillator

Gegen den Herztod

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Hans-Jürgen Lange, Dr. Dagmar Federwisch, Dr. Stefan Müller und Rudolf Dombrink (von links) sind zufrieden mit der gelungenen Gemeinschaftsaktion.

Rodgau - Die Rodgauer Baustoffwerke und ihr Chef Rudolf Dombrink lösen ein Versprechen ein, das beim Jahrestreffen des Förderkreises für kulturelle Projekte Dudenhofen gegeben wurde. Das Unternehmen stiftet der Stadt Rodgau einen öffentlich zugänglichen Defibrillator.

Das Gerät soll im Sportzentrum Dudenhofen aufgehängt werden. Es dient zur Nothilfe bei Herzattacken, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Dombrink und Förderkreisvorsitzender Hans-Jürgen Lange konnten bei dem Projekt auf die fachliche Beratung der Asklepiosklinik Seligenstadt bauen. Oberarzt Dr. Stefan Müller (Intensivstation) und Geschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch übernahmen dies.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste außerklinische Todesursache in der BRD. Chancen auf Wiederbelebung bestehen aber, wenn so schnell wie möglich ein Defibrillator eingesetzt wird - auch von Laien. Jede Minute ohne Wiederbelebungsversuche mindert die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent.

Quelle: op-online.de

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