Bauträger schließt Lücke an der S-Bahn

Nieder-Roden - (eh) Zwischen Schweriner Straße und Sudetenstraße will ein Bauträger 20 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser errichten. Nach einigen Änderungen am Bebauungsplanentwurf ist nun eine Mehrheit im Stadtparlament sicher.

Mit dem Ergebnis der Nachverhandlungen ist die Kooperation aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FW sehr zufrieden, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt. Bei den Nachbesserungen ging es um drei Punkte: Das Bahnpfädchen bleibt als Geh- und Radweg erhalten, drei zusätzliche Bäume werden gepflanzt und ein Energiespar-Standard für die Häuser wird festgesetzt.

Die Einigung sieht vor, dass die Schweriner Straße, die als Erschließungsstraße fungiert, 7,50 Meter breit ausgebaut wird - als verkehrsberuhigte Zone. Das Gefahrenpotenzial an der Einmündung der Schweriner Straße in den Heusenstammer Weg werde damit deutlich reduziert.

Die ursprünglich geplanten 17 öffentlichen Parkplätze entlang der Schweriner Straße werden auf zehn Stellplätze reduziert, die frei werdenden Flächen bepflanzt.

Die Einhaltung eines energetischen Standards von 70 Kilowatt pro Quadratmeter wird im Begründungstext des Bebauungsplans festgeschrieben. Erklärtes Ziel der Kooperation ist es, diesen Wert in den nächsten Jahren weiter zu senken.

„Wir freuen uns darüber, dass der Investor unsere Bedenken ernst genommen hat und gemeinsam mit uns Lösungen gefunden hat, die in allen Punkten der Beschlusslage der Stadt Rodgau und unseren Vorstellungen, wie Lücken in der bereits bestehenden Bebauung effektiv geschlossen werden können“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der vier Fraktionen.

Bereits vor elf Jahren hatte das Stadtparlament beschlossen, den Bebauungsplan „N 31“ aufzustellen. Er umfasst Freiflächen und ein ehemaliges Gewerbegrundstück. Die Firma Fischer Hausbau GmbH (Hohenroda) will mit der Stadt einen städtebaulichen Vertrag schließen.

Quelle: op-online.de

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