„Lebendiger und wärmer“

Beim Ehrenamtsabend dankten Kirchengemeinden ihren Helfern

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Pastoralreferentin Andrea Köneke würdigte die Helfer der Kirchengemeinden St. Nikolaus und St. Marien.

Jügesheim - Beim Ehrenamtsabend der katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus und St. Marien im Haus der Begegnung, als Dankeschön für alle ehrenamtlich Aktiven, erinnerte Pastoralreferentin Andrea Köneke an ein Bild aus dem Gottesdienst, der zuvor in der Kirche St. Nikolaus gefeiert worden war:

„Es zeigt einen scheinbar toten Baumstumpf, aus dem das Leben – eine Blume – sprießt. “ Inzwischen könne man lesen, dass Kirchen geschlossen werden und es werde darüber gesprochen, dass es immer weniger Aktive gibt, als ob Kirche ein sterbender Baumstamm sei. „Wie schön, dass bei uns anders ist, dass wir heute Abend feiern können, dass es in diese Gemeinden St. Nikolaus und St. Marien so viel Engagement gibt“, sagte sie. Sie zählte Beispiele aus dem Gemeindeleben auf: „Was wären wir hier Jügesheim ohne die Bewirtschaftungsgesellschaft. Das Haus der Begegnung ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann, und es gibt ein Team, das dafür verantwortlich ist! Oder die Seniorenarbeit. Wie wichtig ist diese Aufgabe.“

Dies zeige, dass keiner vergessen sei und immer noch dazu gehöre, auch wenn er selbst nicht mehr hierher kommen könne. Was die Ehrenamtler an Zeit und Energie investieren, sei durch nichts aufzuwiegen.“ Sie zählte die Messdiener auf: „Gestern war der Pfarrgemeinderat hier und wollte den Saal richten. Da kam einer rein und dann kamen immer mehr und wir waren in fünf Minuten fertig. Ihr nehmt den Dienst am Altar ernst, seit aber diejenigen, die man auch sonst ansprechen kann.“

Die Pastoralreferentin dankte den Kommunionhelfern, der Kolpingsfamilie, der Monikagruppe, und allen anderen Aktiven, auch den vielen stillen Helfern. „Die Freude, die sie spenden, sollen sie heute Abend erleben.“

Bilder: Rodgauer Adventsmarkt in Jügesheim

Ein lebhaftes Dankeschön gab es auch vom Pfarrgemeinderat durch Martin Jendrysik: „An diesem Abend wollen wir Sie würdigen, die sich für andere einsetzen und helfen. Durch Sie wird unsere Gemeinschaft lebendiger und wärmer. Durch Ihr Engagement entsteht ein soziales Netzwerk vor Ort, das für ein menschliches Miteinander unerlässlich ist. Diese lebendige Vielfalt ist ein Ausdruck einer großen Bereitschaft in unserer Pfarrgemeinde, nicht nur an sich, sondern auch an das Wohl der anderen Menschen zu denken. Es ist wichtig, dass Ihre Aktivitäten wahrgenommen werden und es ist wichtig, Danke zu sagen.“ (ha)

Quelle: op-online.de

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