Mitmachen für den guten Zweck

Aktiv trotz Lockdown: Besi sammelt Höhenmeter

Beim „Höhenmetersammeln am Hohler Buckel“ beteiligen sich Sportler zwölf Stunden lang auf einem 15 Kilometer langen Rundkurs mit 367 Höhenmetern. Foto: P
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Beim „Höhenmetersammeln am Hohler Buckel“ beteiligen sich Sportler zwölf Stunden lang auf einem 15 Kilometer langen Rundkurs mit 367 Höhenmetern. Foto: P
  • vonSimone Weil
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Mitte Mai hatte die Besi & Friends-Stiftung die Aktion „Friends on the move 4 charity: Aktiv trotz Lockdown“ ins Leben gerufen. An vier Tagen wurden 955 Aktivitäten geteilt und 39 855 Kilometer, die erfahren, erlaufen, erwandert oder erschwommen wurden und fast 10000 Euro als Spenden angekündigt. Nach dieser erfolgreichen Charityaktion steht die nächste virtuelle Aktion der Besi & Friends-Stiftung in den Startlöchern.

Rodgau - Das vierte Jahr in Folge wollte die Stiftung das „Höhenmetersammeln am Hohler Buckel“ ausrichten. Durch die Corona-Situation musste die Veranstaltung abgesagt werden. Beim „Höhenmetersammeln am Hohler Buckel“ sammeln Teilnehmer zwölf Stunden lang auf einem 15 Kilometer langen Rundkurs mit 367 Höhenmetern, Runden sammeln, die dann in Spendengelder umgerechnet werden. Teilnehmen kann jeder der ein Fahrrad oder E-Bike hat. Es ist kein klassischer Wettkampf und kein Rennen. Jeder fährt in seinem Tempo und so viele Runden, wie er kann. Es geht alleine um die gute Sache.

Trotz der abgesagten Veranstaltung lädt die Besi & Friends-Stiftung zum Mitmachen für den guten Zweck unter dem Motto: „Hohler Buckel: Einen Monat auf und ab“ vom 19. Juli bis zum 19. August.

Jeder, der sich unter https://stiftung.besiandfriends.de/connected/ anmeldet, kann Höhenmeter sammeln. Die Teilnehmer melden sich als Einzelstarter oder im Team an. Bei der Anmeldung legen die Teilnehmer fest, ob sie einen festen Betrag, oder pro erreichte Höhenmeter spenden möchten. Das besondere dieses Jahr beim Höhenmetersammeln ist, dass die Teilnehmer nicht ortsgebunden sind. Jeder Teilnehmer kann sich eine vergleichbare Strecke aussuchen und die gesammelten Höhenmeter werden auf den Hohler Buckel umgerechnet.

Ein Beispiel: Ein angemeldeter Teilnehmer aus Thüringen hat sich für den 19. Juli die Leuchtenburg bei Seitenroda als Ziel gesetzt. Er will zwölf Stunden lang den Berg hinauf- und hinunterfahren.

Durch die Vielzahl an Spendern und die motivierten Teilnehmer konnte die Stiftung seit 2017 jedes Jahr mehr als 20 000 Euro an Spenden generieren. Auch dieses Jahr freut sich die Stiftung über jeden Teilnehmer, jeden Höhenmeter und jeden Cent. (siw)

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