Bestnoten für den Badesee

Nieder-Roden (eh) - Der Badesee Nieder-Roden sammelt weiterhin Bestnoten in Sachen Sauberkeit. Als nach wie vor „ausgezeichnet“ bewerten die Behörden die Wasserqualität des Strandbades.

Im Monatsabstand werden Wasserproben entnommen und im Labor auf Darmbakterien untersucht. Seit April haben drei Messungen stattgefunden. In der jüngsten Messung vom 21. Juni sind die Werte für Enterokokken und Escherichia coli durch den Badebetrieb leicht gestiegen. Statt „unter 15“ Bakterien pro 100 Milliliter wurden nun 15 Enterokokken und 30 E-coli ermittelt. Beide Zahlen liegen weit unter dem Leitwert von 100. Einen Grenzwert gibt es nur für E-coli, er liegt bei mehr als 2 000.

Über Messergebnisse informiert das Landesamt im Internet.

Seit 2008 werden laut hessischer Badegewässerverordnung nur noch zwei Parameter berücksichtigt, um die mikrobiologische Verunreinigung festzustellen. Dabei handelt es sich um Indikatorkeime, die von Menschen, Säugetieren und Vögeln ausgeschieden werden. Sie weisen auf eine fäkale Verunreinigung des Gewässers hin.

Seit dieser Änderung des Messverfahrens gilt das Wasser des Rodgau-Sees als „ausgezeichnet“; in den Jahren 2004 bis 2007 war die Wasserqualität „gut“. Die Gefahr einer Massenentwicklung von Blaualgen (Cyanobakterien) stuft das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie als gering ein.

Der Rodgau-See ist 26,3 Hektar groß und bis zu 21,70 Meter tief. Durch den Abbau von Sand und Kies ist das Wasser ständig in Bewegung. Fische trauen sich bis an den Badestrand.

Quelle: op-online.de

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