Mann hat in der Nacht bereits einen Unfall gebaut

Betrunkener mit Fahrrad auf der A3 unterwegs

Rodgau - Ein ziemlich kurioser Fall von Trunkenheit im Straßenverkehr hat die Autobahnpolizei vergangene Nacht in Rodgau beschäftigt.

Es ist gegen 2 Uhr in der Nacht als die Beamten zu einem Unfall auf der B45 bei Rodgau gerufen werden. Vor Ort stellen sie fest, dass in der Verbindung zur A3 ein Fiat-Kleintransporter nach rechts von der Straße abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt ist. Der Schaden liegt bei rund 1500 Euro, so die Polizei. Sie stellt außerdem fest, dass der 38 Jahre alte Fahrer aus Darmstadt deutlich nach Alkohol riecht. Ein Test bestätigt die Vermutung, dass sich der Mann wohl mit mehr als 1,4 Promille hinters Steuer setzte. Die Beamten stellen daraufhin seinen Führerschein sicher, ordnen eine Blutprobe an und verbieten dem Mann die Weiterfahrt.

Heute morgen dann melden Zeugen kurz vor 9 Uhr einen Radfahrer auf dem Standstreifen der A3, der Richtung Frankfurt unterwegs ist. Als die Beamten ihn entdecken, staunen sie nicht schlecht: Bei dem Radler handelt es sich um den gleichen Mann, der einige Stunden zuvor den Unfall mit seinem Kleinlaster hatte. Und auch dieses Mal riecht der Mann deutlich nach Alkohol - wieder muss er sich einem Alkoholtest unterziehen, meldet die Polizei. Der Wert ist beim zweiten Mal sogar noch gestiegen, liegt er jetzt doch bei rund 1,6 Promille.

Auch die Frage nach der Herkunft seines Fahrrad kann der Mann nur unzureichend beantworten. Die Beamten gehen deshalb davon aus, dass er es zuvor in Seligenstadt geklaut hatte. Dem 38-Jährigen droht jetzt ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Diebstahl. (jo)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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