Von der Messe zum Ausbildungsvertrag

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Bildungsmesse 2012 in Rodgau.

Rodgau (eh) - Die Bildungsmesse vom 25. Februar war aus Sicht vieler Aussteller ein Erfolg, der sich auch für Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz niederschlagen wird.

„83,3 Prozent der Aussteller in der Sporthalle rechnen mit Vertragsabschlüssen aufgrund der Messe“, berichtete Gerrit Kratz vom städtischen Fachbereich „Kommunales Bildungsmanagement“ im Sozial- und Kulturausschuss.

An den Messeständen der Unternehmen, Behörden und Bildungsträger gab es demnach im Durchschnitt 15 Erfolg versprechende Kandidatenkontakte. Fast jeder Aussteller habe zudem während der sechs Stunden einen oder mehrere Praktikanten gefunden. Die Angaben basieren auf einer Umfrage unter den Ausstellern.

Bilder der Bildungsmesse 2012 in Rodgau

Rodgauer Bildungsmesse

Die Auswertung der Fragebogen zeigt eine hohe Zufriedenheit, wie Stadtrat Michael Schüßler berichtete. 90 Prozent fühlten sich bei der Veranstaltung demnach angemessen präsentiert. Für die Organisation vergaben die Umfrageteilnehmer fast neun von zehn möglichen Punkten. Nach ihrer Einschätzung hat sich die Bildungsmesse sowohl für die Berufsorientierung (9,3 von 10) als auch für die Region gelohnt (9,5 von 10).

Mehr als 120 Aussteller hatten in der Heinrich-Böll-Schule und der Sporthalle Wiesbadener Straße ihre Bildungsangebote vorgestellt.

Um ein möglichst breites Spektrum anzubieten, verzichtet die Stadt seit der ersten Ausbildungsmesse vor 15 Jahren auf eine Standgebühr. Dieses Entgegenkommen bewerteten die Aussteller mit 8,3 von zehn Punkten. Auch ohne Standgebühr ist eine ansprechende Präsentation nicht kostenlos zu haben: Jeder Aussteller muss seinen Stand auf- und abbauen und mit Personal besetzen. Für Auswärtige kommt noch die Anreise dazu: Bis aus Sachsen kamen die Aussteller nach Rodgau.

Nächste Messe wieder im Februar 

Auch künftig wolle die Stadt keine Standgebühr verlangen, so Gerrit Kratz: „Wir möchten verhindern, dass irgendein Unternehmen sagt: Ich kann mir die Bildungsmesse nicht leisten.“ Die Stadt organisiere die Messe weitgehend „mit Bordmitteln“, so Stadtrat Schüßler. Die Sachkosten beschränkten sich auf einen Betrag zwischen 5000 und 10.000 Euro. Die Personalkosten bezifferte Schüßler nicht. Er unterstrich jedoch, die Bildungsmesse sei „eine Kernaufgabe und Kernkompetenz des Fachbereichs kommunales Bildungsmanagement“.

Das schönste Ergebnis der Aussteller-Umfrage aus Sicht der Stadt: Alle Teilnehmer signalisierten, sie würden gern im nächsten Jahr wiederkommen. Der Termin steht schon fest: Die Rodgauer Bildungsmesse 2013 findet am Samstag, 16. Februar, statt.

Quelle: op-online.de

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