Bistum ehrt Emilie Raub

+
Emilie Raub hat für ihre Tätigkeit im Pfarrverwaltungsrat schon so manches Dankeschön erhalten. In Kürze verleiht ihr das Bistum die höchste Auszeichnung für Ehrenamtliche. 

Nieder-Roden (pul) - Emilie Raub zieht sich nach 35 Jahren aus dem Pfarrverwaltungsrat der katholischen Gemeinde St. Matthias zurück. Als ganz großes Dankeschön für die geleistete Arbeit bekommt die Nieder-Röderin am 20. August die silberne Martinus-Medaille überreicht.

Die Medaille ist die höchste Auszeichnung des Bistums Mainz für Ehrenamtliche. Mit Auszeichnungen haben die Kirche und der Bund Emilie Raub (84) schon das ein oder andere mal gesegnet. Am 5. Mai bekam sie die Medaille „Dank und Anerkennung“. „Das war direkt nach einer Pfarrverwaltungsratssitzung“, erzählt sie. Das war damals für die frühere Steuerberaterin eine große Überraschung.

Sogar der Bundespräsident hat ihr Anerkennung in Form des Bundesverdienstkreuzes ausgesprochen, war sie doch bundesweit die erste Frau in einem Sparkassen-Verwaltungsrat, genau genommen bei der Sparkasse Dieburg.

Die Kontakte zum Kreditinstitut nutzte die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrverwaltungsrates auch, um die Projekte der Gemeinde voranzutreiben.

Sie erlebte und arbeitete mit am Bau des Pfarrzentrums, des Kindergartens Otzbergstraße, die Neugestaltung des Don-Bosco-Heims, die Innenrenovierung der Kirche, der Anlage des Gartens rund um dem Gotteshaus und vieles mehr. Dabei hat sie sich den Respekt der Gemeinde verdient. Pfarrer Dr. Peter Eckstein: „Sie hat hier furchtbar viel gemacht, auch im Stillen. Und sie ist eine gute Freundin.“

Wenn Generalvikar Dietmar Giebelmann die Ehrung in der Vorabendmesse vornimmt, gratulieren auch Emilie Raubs Kinder Günter und Helga sowie die sechs Enkel. Auch wenn sich Emilie Raub nun aus offizieller Position zurückzieht, wird die 84-Jährige die Kirche nicht aus den Augen verlieren: „Ich bin da, wenn ich gebraucht werde, daran wird sich nichts ändern.“

Die silberne Martinus-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Bistums Mainz für ehrenamtliches Engagement. Sie zeigt den Mainzer Dom und den heiligen Martin mit dem Bettler. Die äußerst seltene Auszeichnung wird im Bistum mit seinen 329 Gemeinden nur etwa zehn Mal pro Jahr an verdiente Persönlichkeiten vergeben.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare