Brand in Kita rechtzeitig entdeckt

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Erst ein Wasserschaden, dann ein Schwelbrand: Die Städtische Kindertagesstätte in Hainhausen macht derzeit viel mit.

Hainhausen (eh) ‐ Ein glücklicher Zufall hat am Montag einen verheerenden Brand in der Kindertagesstätte Robert-Koch-Straße verhindert. Der Schwelbrand wurde so rechtzeitig entdeckt, dass der Schaden auf einige Quadratmeter begrenzt blieb.

Zum Austausch der Zentralheizung hatten Arbeiter alte Heizungsrohre mit dem Trennschleifer abgeflext. Dabei wurde ein Rohr so heiß, dass es die Dämmschicht zwischen Fußboden und Estrich in Brand setzte. Die Arbeiter bemerkten das nicht: Sie machten Feierabend.

Bei ihrer Teamsitzung am Abend stieg den Erzieherinnen ein unangenehmer Geruch in die Nase. Als der Gestank immer stärker wurde, verständigte Kita-Leiterin Ursula Jakobi gegen 18 Uhr den Bereitschaftsdienst des Bauhofs. Keine Minute zu früh: Die Fachleute stellten fest, dass die Isolierung brannte. Die Asphaltschicht an der Bodenplatte war schon so weich geworden, dass sie Blasen warf. Um den Brand zu löschen, wurde der Estrich auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern aufgestemmt. Mit der Wärmebildkamera suchte die Freiwillige Feuerwehr nach Glutnestern. „Ohne die Teamsitzung wäre das Haus abgebrannt“, ist ein Mitarbeiter überzeugt.

Der Brand war die zweite Hiobsbotschaft innerhalb weniger Wochen. Ein Leck im Heizkreislauf hatte Anfang November den Boden der Gruppenräume durchnässt. Seit zwei Wochen laufen die Trocknungsgeräte Tag und Nacht. Dass die 35 Jahre alten Heizungsrohre durch Korrosion angefressen sind, ist seit gut einem Jahr bekannt, wie Stadtrat Michael Schüßler einräumt. Es habe bereits mehrere Lecks gegeben. Deshalb werde nun die komplette Heizung ausgetauscht.

Quelle: op-online.de

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