Container für Altkleider überfüllt

Frankfurter Straße: Brennpunkt in Sachen Abfälle

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So werden Kleiderspenden unbrauchbar: abgelegte Textilien vor den Sammelcontainern am Netto-Markt.

Nieder-Roden - Die Umgebung des Netto-Markts an der Frankfurter Straße ist ein Brennpunkt in Sachen Abfälle. Anfang der Woche war es besonders schlimm, wie unsere Leserin Hannelore Wrede berichtet.

Nicht nur die drei Kleidercontainer des Malteser Hilfsdienstes waren überfüllt (sie wurden noch am selben Tag geleert), sondern auch der Abfallkorb neben einer Sitzbank. Neben dem Drahtkorb würden in unschöner Regelmäßigkeit ganze Beutel voll Hausmüll abgelegt, berichtet die ehemalige CDU-Stadtverordnete, die sich nach eigenen Worten manchmal wie „die Müllbeauftragte aus Nieder-Roden“ fühlt. Sie fragt: Wie wolle Rodgau einen weiteren Zuwachs an Einwohnern verkraften, wenn die Stadt schon jetzt mit der Leerung der Papierkörbe überfordert sei?

Nach Angaben der Stadtwerke gibt es in Rodgau rund 1200 öffentliche Papierkörbe, die jede Woche geleert werden. Das macht rund 62.000 Leerungen im Jahr. „Wenn ein wöchentlicher Rhythmus nicht ausreicht, schauen wir uns das gern an“, ist bei den Stadtwerken zu erfahren. Nicht für jeden Abfallkorb ist der städtische Eigenbetrieb zuständig. Es gibt auch Behälter auf Privatgrundstücken, zum Beispiel an Einkaufsmärkten. Dort muss der jeweilige Eigentümer für die Leerung sorgen.

Effektiv Müll vermeiden: So geht's

An der Frankfurter Straße machen Mitarbeiter der Stadtwerke regelmäßig sauber. Es gibt dort sogar einen Freiwilligen, der Abfälle aufliest. Dennoch bleibt die Gegend ein Brennpunkt der Vermüllung. Den Schmutzfinken droht die städtische Abfallsatzung mit einem Ordnungsgeld von bis zu 1000 Euro. Doch Knöllchen zu verteilen, ist nicht so einfach wie bei Falschparkern: Man müsste die Abfallsünder in flagranti erwischen. (eh)

Quelle: op-online.de

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