Bürgerhaus Dudenhofen kommt nicht zur Ruhe

Dudenhofen (bp) - Die Protest-Aktion mit einem Kreuz vor dem Bürgerhaus Dudenhofen ist beim hauptamtlichen Magistrat schlecht angekommen.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Stadtrat Michael Schüßler stellen klar: „Wir wollen nicht die Totengräber der Bürgerhausgaststätte sein.“ Es gehe auch nicht mal ansatzweise darum, das Bürgerhaus in Gänze sterben zu lassen. Die „runtergewohnte Gaststätte“ müsse aber nunmal frei sein, sofern sie saniert werde. Der Magistrat hatte dem Pächter deshalb zum 30. Juni gekündigt. Auf eigenen Wunsch des Pächters sei dieser Termin dann auf den 1. März vorgezogen worden.

„Restaurant sterben lassen“

Die Dezernenten akzeptieren die Form der Kritik nicht. Unbekannte hatten ein Kreuz aufgestellt mit der Inschrift: „Hier ruht: Restaurant Bürgerhaus Dudenhofen. Geb. 1980, sterben lassen 2012“.

Der veralteten Gaststätte habe bei der jetzigen Konstruktion die Geschäftsgrundlage gefehlt. Es sei schlechter Stil, einerseits eine gastronomische Vollversorgung zu verlangen, dann aber sein Bier nach dem Vereinsabend lieber zuhause zu trinken und bei Vereinsfesten im Bürgerhaus in die eigene Tasche zu wirtschaften.

Quelle: op-online.de

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