Bald Vereinsgründung?

BI pocht auf gleiche Behandlung

Nieder-Roden - Die Bürgerinitiative „Pro Nieder-Roden“, die sich um die Zukunft des Stadtteils und auch des Neubaugebiets N 39 sorgt, möchte ihrer Arbeit eine breitere Basis geben. Dazu soll ein Verein gegründet werden.

Das kündigt die BI in einer Stellungnahme zur jüngsten Stadtverordnetenversammlung an. Das nächste Treffen der BI ist am Donnerstag, 11. Juli, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“.

Die BI ist froh, dass die Rathaus-Kooperation das Vorhaben, das Baugebiet N39 in Grünflächen umzuwidmen, nicht umsetzt. „Leider ist der Beschluss so gefasst, dass er eine zeitnahe Bebauung nun erst einmal nicht mehr zulässt“, kritisiert die BI in der Mitteilung. „Eigentlich möchten wir nur das, was der Erste Stadtrat Michael Schüßler in der Versammlung für das J41 als ausschlaggebend für die Bebauung aufgeführt hat, nämlich jungen Familien mit deren Kindern ein Zuhause zu geben, auch für uns in Nieder-Roden reklamieren.“

BI dankbar für Dialog

Dankbar ist die BI Bürgermeister Jürgen Hoffmann, dem Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Kaiser, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Ralf Kunert, dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Heino Reckließ sowie Clemens Jäger und Lars Neumann von der CDU für den Dialog der letzten Wochen. „Dass letztendlich nur die Fraktion der CDU auch inhaltlich in der Sache auf uns eingegangen ist, ist schade, aber nicht von uns zu beeinflussen.“ Kein Verständnis hat die BI jedoch für den Redebeitrag von Winno Sahm (Grüne) zum Thema N39 in der Stadtverordnetenversammlung. Der Fraktionsvorsitzende habe „in einem sehr polemischen, überheblichen und zum Teil uns gegenüber beleidigenden Redebeitrag ohne Sachargumente“ die BI „sinngemäß als von der CDU Getriebene und nur im eigenen Interesse handelnde Egoisten“ bezeichnet.

Gleiche Entwicklung wie in anderen Stadtteilen

Dagegen verwahrt sich die Gruppe. „Hätte er sich mit uns unterhalten, wüsste er, dass wir selbstständig denkende und verantwortungsbewusst handelnde Menschen sind, die für Nieder-Roden die gleiche Entwicklung - auch baulich - wie für die anderen Stadtteile erreichen möchten.“ Auf keinen Fall seien die Aktivitäten der BI gegen Rodgau als Stadt oder gegen einen einzelnen Stadtteil gerichtet. Alle Initiativen seien eingeladen, die für die Menschen im Rodgau etwas bewirken wollen.

bp

Quelle: op-online.de

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