CDU: Ausbau Ringstraße nicht verzögern

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 ie Vorstellunghen zur Ringstraße gehen auseinander.

Weiskirchen - (bp) Die CDU Weiskirchen teilt die Vorstellungen einiger Gewerbetreibenden zur Rodgau-Ringstraße nicht. Das teilt die Union in einer Presseerklärung mit. Geschäftsinhaber von der Hauptstraße hatten gegenüber unserer Zeitung die Sorge geäußert, der Ausbau der Rodgau-Ringstraße werde Kundenströme um Weiskirchen herumführen, Existenzen zerstören und im schlimmsten Fall zur Verödung des Stadtteils führen.

Der Bau der Ringstraße habe „weder in Nieder-Roden, in Dudenhofen noch in Jügesheim zu Einbußen für die Gewerbetreibenden geführt“, entgegnet die CDU. So werde es auch in Weiskirchen sein.

Ein Vergleich mit Hainhausen sei irreführend, denn dort sei die Straße „komplett abgehängt“ worden. Auch nach dem Bau der Rodgau-Ringstraße könne man weiter durch die Hauptstraße fahren und die Hauptstraße werde „die Haupterschließungsstraße für Weiskirchen bleiben“, versichert die CDU.

Es sei wichtig, „die Belastung der Bürger an der Hauptstraße endlich auf ein normales Maß zurückzuführen. Dies geht nur mit einer funktionstüchtigen Rodgau-Ringstraße“, argumentieren die Christdemokraten in ihrer Stellungnahme weiter.

Nicht nur eigene Vor-oder Nachteile sehen

Sie appellieren: „Um in einem funktionierenden Gemeinwesen leben zu können, sollte man nicht nur die eigenen Vor- oder Nachteile sehen, sondern immer alle Betroffenen im Auge behalten. Das sind selbstverständlich auch die Gewerbetreibenden, aber auch alle Bewohner der Hauptstraße, die seit Jahren unter erheblichen Einschränkungen leiden.“

Die „Spitzengeschäfte in Weiskirchen“ hätten nicht der Hauptstraße ihre „herausragende Stellung zu verdanken, sondern ihrem hervorragenden Angebot“. Um ein gepflegtes Café zu besuchen, komme man nicht wegen der Hauptstraße, sondern eben wegen des Cafés.

Die Rodgauer Bürger hätten sich in einer beispielhaften Unterschriftenaktion zum Bürgerbegehren für den Bau der Rodgau-Ringstraße entschieden und selbst die SPD habe nach dieser Aktion ihre ablehnende Haltung aufgegeben.

Es bleibe zu hoffen, dass am kommenden Montag die Vorlage des Magistrats zu diesem Thema eine große Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung finde „und nicht wieder durch irgendwelche Spielchen eine weitere Verzögerung eintritt“.

Quelle: op-online.de

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