Damit Singen Zukunft hat

Drei Vereine gründen den Dudenhöfer Kinderchor

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Zusammen mit Werner Seib (nicht im Bild) treiben sie das Kinderchorprojekt voran: Werner Stock (AGV), Sigrun Kraus (Germania) und Carsten Rückert (Männerchor, von links). Dankbar sind sie den Sponsoren Stadtwerke, Sparkasse Langen-Seligenstadt, Stadt Rodgau und Maingau Energie. 

Das gab es in Rodgau noch nie: Um Spaß am Singen zu vermitteln und Nachwuchs für Erwachsenenchöre zu gewinnen, schließen sich drei Dudenhöfer Gesangvereine zusammen und gründen den Dudenhöfer Kinderchor. Traditionell herrscht unter Vereinen eine gesunde Konkurrenz.

Dudenhofen – Jetzt aber ziehen Gesangverein Germania, Männerchor und AGV Volkschor bei diesem speziellen Projekt an einem Strang, damit Singen Zukunft hat.

Jungen und Mädchen sind in dem neuen Ensemble willkommen. Am Samstag, 19. Oktober, kommen sie in zwei Gruppen im Bürgerhaus Dudenhofen während der ersten Schnupperprobe zum Zug: Sechs- bis Zehnjährige von 10 bis 11 Uhr und Kinder ab elf Jahren von 11 bis 12 Uhr. An diesem Termin gibt es viele Informationen zu dem ehrgeizigen Vorhaben. Auch kann schon mitgesungen werden. Vertreter der drei Vereine stehen bereit, um Fragen zu beantworten. Und es gibt für die Kinder kleine Überraschungen.

Wer Interesse hat, kommt einfach vorbei. Ansprechpartner im Vorfeld sind Sigrun Kraus, z 06106 21696, Werner Seib, z 06106 23571 und Werner Stock, z 06106 21217.

Am 19. Oktober ist dann auch die beste Gelegenheit, die junge Dirigentin Ilka Tousheh kennenzulernen. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt und schloss als Opernsängerin ab. Seit mehr als zehn Jahren widmet sie sich intensiv der Leitung diverser Chöre in Seligenstadt, Babenhausen, Götzenhain, Neu-Isenburg und Frankfurt und hat ihre Ausbildung zur Chorleiterin beim Hessischen Sängerbund 2014 abgeschlossen. Jetzt möchte sie auch in Rodgau Kinder vom Singen begeistern.

Die Idee zu einem gemeinsamen Dudenhöfer Kinderchor reift unter den Beteiligten schon seit 2017. 2018 gab es dann zu Ilka Tousheh erste Kontakte. Jetzt startet das Projekt durch: Flyer und Plakate werden verteilt, Werbung wird gemacht in den Chören, in Schulbetreuungen und auf Festen.  bp

Quelle: op-online.de

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