Dekorieren ist eine echte Kunst

In Geschäften weihnachtet es schon sehr

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Mitinhaberin Martina Schöneweg ist bei Eisen Rupp an der Jügesheimer Kirche traditionell für die Weihnachtsdekoration zuständig. Ende September beginnt sie damit. Drei Wochen braucht sie schon, um das Fachgeschäft so richtig fein zu machen. Hinzu kommt pro Schaufenster mindestens ein Tag. Wie trifft man nur den Geschmack der Kunden? „Das ist immer ein Risiko“, sagen die beiden Cheffinnen, Martina Schöneweg und ihre Schwester Steffi Gawrilow, unisono.

Rodgau - Mit dem Advent beginnen für den Einzelhandel die umsatzstärksten Wochen des Jahres. Natürlich putzt sich der Handel fürs Weihnachtsgeschäft besonders heraus. Der Dekoration kommt eine tragende Rolle zu. Von Bernhard Pelka 

Schaufenster und Geschäftsräume sollen nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern „sie sollen Wünsche wecken“, sagt Steffi Gawrilow, Mitinhaberin des Traditionsgeschäfts Eisen Rupp an der Jügesheimer Kirche.

Auch die Warenständer (Schütten) bei Philippi kleidet Will Stang jetzt in festliches Rot.

Dort ist Steffi Gawrilows Schwester, Mitinhaberin Martina Schöneweg, für die Deko zuständig. Seit mehr als 30 Jahren macht sie das Fachgeschäft nicht nur Weihnachten so richtig schick. Ideen dafür holen sich die Schwestern auf der Frankfurter Messe zum Jahresbeginn. Weihnachten beginnt für die Geschäftsfrauen mithin schon im Januar. Ab Ende September geht’s dann ans Dekorieren. Dabei setzen sich die Kauffrauen Themen, die zu Trends und zur Jahreszeit passen: festlicher Abend, weihnachtliches Backen und Kochen. Immer beflügelt die Dekoration bei Rupp nicht nur die Phantasie, sondern sie bietet Kunden auch Komplettlösungen zu bestimmten Themen an. Im Back-Schaufenster, zum Beispiel, finden sich deshalb außer Teigmaschine, Ausstechformen und Küchenwaage auch gleich die Aufbewahrungs-Boxen für Plätzchen, Kuchen & Co.

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Festlich geht’s jetzt auch wieder in der Parfümerie Philippi zu. Dort schmücken die Deko-Profis und Chefs der Visual Art GmbH aus Nordhessen, was Kreativität und Hände hergeben. „Nostalgie ist diesmal das Thema“, sagt Will Stang. Dazu gehören herrlich dekorierte Christbäume mit je 200 hellen LED-Birnchen, eine Riesenschleife und ein großes Geschenkpaket unterm Dach, feine Vorhänge, fast 300 Christbaumkugeln und mehr. Die Experten verarbeiten 45 Meter roten Stoff, 30 Meter Gold-Stoff und 30 Meter Schleifenband. Über die ganze Pracht freuen sich nicht nur die Kunden, sondern auch die Angestellten. „Es ist immer toll, wenn es hier weihnachtet“, schildert Parfümeriefachverkäuferin Sandra Jung ihre Gefühle.

Quelle: op-online.de

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