Denkanstöße zu Berufswahl

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Entscheidungshilfe bot die Berufsinformationswoche der Claus-von-Stauffenberg-Schule, die gestern zu Ende ging.

Dudenhofen ‐ Eineinhalb Jahre vor dem Abitur wissen viele Zwölftklässler noch nicht, welche Richtung sie nach der Schule einschlagen sollen. Entscheidungshilfe bot die Berufsinformationswoche der Claus-von-Stauffenberg-Schule, die gestern zu Ende ging. Von Ekkehard Wolf

Mit rund 40 Veranstaltungen war das Angebot so groß wie noch nie. „Sehr gut geklappt hat die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft“, lobt Regina Schäfer, die das Programm gemeinsam mit ihren Kollegen Markus Henkel und Maria Müller organisiert hatte. „Ich hab‘ das Gefühl, sie sind ziemlich überfordert“: Diesen Eindruck gewann Angela Weinel von der Vereinigten Volksbank Maingau von den rund 50 Schülern, die sie in zwei Veranstaltungen zum Thema Bewerbungstraining erlebte. Viele der Jugendlichen taten sich schwer, ihre Begabungen, Talente und Eigenschaften zu formulieren. Auf ein Vorstellungsgespräch als Rollenspiel vor der Klasse wollte sich keiner einlassen.

Umfrage unter den Schülerinnen:

Infowoche an Dudenhöfer Stauffenberg-Schule

„Erfolgreich, glücklich, gesund und ohne finanzielle Probleme“, antwortete ein Zwölftklässler auf die Frage: „Wie sehen Sie sich in zehn Jahren?“ Erreichen wolle er diese Ziele „durch einen guten Job, aber welchen, weiß ich noch nicht“.

Eine gehörige Portion Blauäugigkeit verriet eine Schülerin, die es in nur zehn Jahren zu Wohlstand bringen will: „reich mit noch reicherem Mann mit Villa und dickem Auto“. Ihr Berufswunsch: „Gynäkologin oder irgendwas in der Werbebranche“.

Quelle: op-online.de

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