Dudenhofen

Drei Autos bei „Ultra“ geknackt

Das mussten einige Teilnehmer des Ultramarathons in Dudenhofen erleben. Während sie durch den Wald rannten, brachen Verbrecher in aller Ruhe ihre Autos auf. Mindestens drei Fälle sind dem Rodgau-Lauftreff bekannt: Anlass genug, im nächsten Jahr Konsequenzen zu ziehen.

Dudenhofen (eh) - Rodgauer LauftreffVorsitzender Wolfgang Junker denkt an Parkplatzwächter oder auch an eine bewachte Aufbewahrung von Wertsachen. „Wir werden die Läufer nicht im Regen stehen lassen“, verspricht Junker: „Ob man Diebstähle ganz verhindern kann, ist eine andere Frage.“

Zwei Diebstähle während des Ultralaufs wurden der Polizeistation Heusenstamm angezeigt. Weitere Betroffene sind möglicherweise an ihren Heimatorten zur Polizei gegangen. In einem Auto an der Fichtestraße wurde ein Rucksack vom Rücksitz gestohlen. Der Fahrer eines anderen Wagens hatte seine Sporttasche mit Geldbörse im Kofferraum eingeschlossen.

Polizei-Pressesprecher Henry Faltin (Offenbach): „Wer 50 Kilometer läuft, ist mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs. Ergo liegen alle Wertgegenstände im Auto. Das weiß auch der Täter.“ Besser sei es, wenn der Veranstalter die Aufbewahrung von Wertsachen anbiete. Hinweisschilder an den Parkplätzen sollten darauf hinweisen. Faltin: „Dann können sich die Täter denken, dass in den Autos nichts zu holen ist.“

„Wir hatten das auch am Lauftreff in Hainhausen“, erinnert sich Junker. Seit die Läufer keine Wertsachen mitbrächten, hätten die Diebstähle aufgehört.

Quelle: op-online.de

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