Frei-Shopping bei Lidl Hainhausen

Nur drei Minuten Zeit: Einkauf mit der Stoppuhr

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Stefan Lutz, Nathalie Hofmann, Corinna Reitinger, Erhard Baldermann und Nurgül Basyigit (von links) wetzten bei Lidl Hainhausen durch die Gänge, was die Füße her gaben. Die Familie von Nurgül Basyigit hielt das Spektakel sogar auf einem Handy-Video fest. Die Kandidaten rafften in aller Eile Waren im Wert von 400 bis 1350 Euro in den Körben zusammen.

Hainhausen - Drei Minuten können verdammt kurz sein. Zumal wenn man in den 180 Sekunden einen Einkaufswagen füllen darf ohne zu bezahlen.

In dieser glücklichen und doch vertrackten Situation waren die Sieger eines Gewinnspiels, das der Discounter Lidl zur Sanierung seiner Filiale in Hainhausen ausgelobt hatte. An den Start gingen die Kunden Erhard Baldermann (Obertshausen), Corinna Reitinger (Nieder-Roden), Nathalie Hofmann (Jügesheim), Stefan Lutz (Mühlheim) und Nurgül Basyigit (Weiskirchen).

Beim Wettlauf gegen die von Verkaufsleiterin Melanie Pöhler gestoppte Zeit machte Stefan Lutz die beste Figur. Seine Mitbewerber rafften meist ganze Kisten mit Waren zusammen und schmissen sie in den Korb. Mit der Folge, dass die Kisten teils verkanteten und Platz kosteten. Lutz aber leerte die Ware aus den Kisten in den Korb und füllte so selbst die kleinste Lücke. Dann stapelte er ein Heim-Fahrrad oben drauf. Dieses Paket wiederum bildete das Podest für weitere Ware. Am Ende überragte der Warenturm seinen Besitzer. Angefeuert von anderen Kunden („Gib Gas!“), eilten die Tempo-Einkäufer durch die zuvor ausgiebig erkundeten Gänge. Stefan Lutz' Frau hatte die Strecke sogar mit der Stoppuhr gemessen und einen Lageplan mit bevorzugten Artikeln gezeichnet. Das nennt man Strategie.

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bp

Quelle: op-online.de

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