Dudenhofen feiert Kerb im November

Spaß für alle Generationen

+
Ausgelassene Stimmung im Kerbzelt des TC Rodgau mit dem Sänger der Kultband „Hot Stuff“.

Dudenhofen - Jede Kerb hat ihren eigenen Charakter und eigene Höhepunkte. In Dudenhofen gibt es zwar weder Kerbburschen noch den vor einigen Jahren verloren gegangenen Bieranstich, dafür aber neben Buden und Fahrgeschäften eine Vielfalt an unterhaltsamen Veranstaltungen.

Das Motto: Die Kerb ist für alle da. Die Zeltparty des TC Rodgau auf den Tennisplätzen zählt seit fast 30 Jahren zum festen Programm. Die Band „Hot Stuff“ sorgte am Freitag wieder für großartige Stimmung. Mit Frontfrau Ina Morgan gab es zwar auch aktuelle Titel, doch den Kern bilden Disco-Klassiker wie „I Will Survive“, „Daddy Cool“ und „Walking on Sunshine“. Zusammen mit DJ Mike, ebenfalls seit Jahren eine feste Größe, tanzte und feierte das bunt gemischte Publikum friedlich bis in die Nacht. Gestemmt wird das Event allein durch Mitglieder des Vereins. „Wir sind damit groß geworden, das gehört einfach mit dazu“, erklärte die neue TCR-Vergnügungswartin Sabrina Ripper.

Schwungvolles Spiel mit Licht und Farbe: die Schiffschaukel in der „blauen Stunde“.

Beim Kerbtanz der TSV-Fußballer lockten die „Kinzigtaler Spitzbuben“ die Paare aufs Parkett. Der Saal gehörte diesmal den reiferen Jahrgängen. Die Fußballer wollten für alle etwas bieten, erklärt Abteilungsleiter Stefan Kloos - und für die jüngere Generation gebe es ja die Après-Ski-Party. Einen deutlich schnelleren Takt gaben die Musiker von „Krüger rockt“ am Sonntag vor. Beim Frühschoppen des Tennisclubs Rodgau wurde kräftig Rock ’n’ Roll getanzt und mit viel Elan über die Tanzfläche gewirbelt. Zum fünften Mal wurde diese Band verpflichtet, die Veranstaltung selbst gibt es aber seit Jahrzehnten, erklärten Uta Kern und Sabrina Ripper.

Wer gut essen, singen, aber nicht tanzen wollte, der war beim Wirtshaussingen des Wanderclubs genau richtig. „Wir haben gemerkt, dass zur Kerb und an Fastnacht besonders viele Leute zu uns kommen“, berichtet Vorsitzende Petra Haller. Familien, Kinder und Jugendliche fühlen sich zwischen Buden und Fahrgeschäften auf dem Ludwig-Erhard-Platz wohl. Autoscooter, Schießstand, Zuckerwatte und Popcorn sind für viele noch immer das Ideal einer Kerb. Diesmal zogen auch ein paar Geschäftsleute mit: Sie öffneten länger oder lockten mit Sonderangeboten. „Und montags geht‘s zur Wally“, hörte man beim Schlendern gleich mehrfach.

Kerb 2014 in Dudenhofen

Kerb 2014 in Dudenhofen

pep

Quelle: op-online.de

Kommentare