Orchester „Zwei-Klang“ entführt Zuhörer nach Skandinavien

Von Peer Gynt bis zum Nordpol

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Sein erstes Konzert unter Leitung von Lukas Massoth hat das Orchester „Zwei-Klang“ am Samstag erfolgreich bestritten. Das Blasorchester besteht aus Musikern zweier Vereine: des TSV Dudenhofen und des JSK Rodgau.

Dudenhofen -  Musik mit Geschichte, wohltuende Klänge vor ausverkauftem Haus: Beim Jahreskonzert des Orchesters „Zwei-Klang“ in der TSV-Halle entführten 39 Musiker unter Leitung von Lukas Massoth rund 230 Besucher in klangliche Phantasiewelten.

Eine kleine Anekdote illustrierte jedes Musikstück. Der Besucheransturm war ungewöhnlich hoch. Die Helfer der Vereine mussten zusätzliche Stühle aufstellen, um die vielen spontanen Konzertbesucher unterzubringen. Die Schlange an der Abendkasse lichtete sich erst kurz vor Beginn.

Den Dirigentenstab übernahm erstmals Lukas Massoth, Lehramtsstudent im Fach Musik mit dem Schwerpunkt Orchesterleitung an der Musikhochschule in Frankfurt. Der langjährige Dirigent Dieter Duzak hatte sich im letzten Herbst aus Rodgau verabschiedet, um neue Aufgaben im nordbayerischen Musikverband zu übernehmen.

Die Setliste dominierten Lieder mit skandinavischen Klängen wie „Nordpolmarsj“ (March of the North Pole) von Oscar Borg, „Fate of the Gods“ von Steven Reineke, das „Stockholm-Waterfestival“ von Luigi di Ghisallo, die „Peer-Gynt-Suite Nr. 1 - In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg, die „Telemark Fantasy“ von Kees Vlak und der „Marsch der finnländischen Reiterei im 30-jährigen Krieg“ nach der Bearbeitung von Uwe Krause-Lehnitz.

Vor jedem Stück sprachen Mitglieder des Orchesters über Hintergründe des jeweiligen Werks. Bei der Peer-Gynt-Suite erfuhren die Zuhörer zum Beispiel von der Halle des Bergkönigs, die von Trollen, Gnomen und anderen Wesen bewohnt wird.

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Die dezente, violette Beleuchtung im Saal unterstützte den Ausflug in nordische Fantasiewelten. Wer sich auf die Musik einließ, konnte träumen, er befinde sich etwa in einer Berghöhle. Modernere Stücke von Abba oder Avicii lockerten diesen Eindruck auf. (pjs)

Quelle: op-online.de

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