Durchbruch im Haus der Vereine?

Hainhausen ‐ Vor einer Einigung über ein „Haus der Vereine“ im alten Rathaus Hainhausen hat die Stadt bereits erste Fakten geschaffen. Von Ekkehard Wolf

Ein Wanddurchbruch in der ehemaligen Kinderarztpraxis im Hochparterre hat zwei schlauchförmige Zimmer in einen größeren Raum verwandelt, der sich zum Beispiel für Vorstandssitzungen mit bis zu 15 Personen eignet.

Diese Vorleistung der Stadt sei ein Zeichen des guten Willens, betont Stadtrat Michael Schüßler: „Wir sind durchaus bereit, unseren Anteil zu erbringen. Das zeigt ja auch diese Maßnahme.“ Er räumt ein, die Baufirma sei „vielleicht etwas zu früh“ tätig geworden. Dies sei kein Schaden für die Stadt, im Gegenteil: „Die Wand ist raus, um die Möglichkeiten der Nutzung zu vergrößern.“

Besonders die Vereine und Gruppen, die bisher im Altentreff in der Robert-Koch-Straße 1 zu Hause sind, haben Bedarf an einer neuen Bleibe. In dem Raum will die Stadt eine weitere Kleinkindgruppe der Kindertagesstätte einrichten.

Für die Interessengemeinschaft der Hainhäuser Ortsvereine (IGEMO) bestehe keine Eile, sagt deren Vorsitzender Egon Laux. Im Gespräch mit Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Stadtrat Schüßler wolle er nächste Woche einen Fragenkatalog der IGEMO erörtern: „Dann sehen wir weiter.“

„Der Prozess mit den Vereinen dauert etwas länger als ursprünglich erhofft“, gibt Michael Schüßler zu. Es komme aber auf das Ergebnis an, „dass wir einen partnerschaftlichen Weg für die Zukunft finden“. Er habe nie beabsichtigt, die entstehenden Kosten von heute auf morgen zu 100 Prozent den Vereinen aufzubürden.

Quelle: op-online.de

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