Einmalig: Sport um Mitternacht

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Auch der sportliche Nachwuchs hatte viel Spaß.

Weiskirchen (pul) ‐ Mitten in die Silvesterknallerei fiel der Startschuss für die Veranstaltungen zum 100. Leichtathletikjubiläum in Weiskirchen. Die Sportvereinigung schuf mit ihrem Minisportfest mitten in der Silvesternacht ein Novum und dürfte, kaum dass das neue Jahr wenige Minuten alt war, Weltjahresbestleistungen an den Tag gelegt haben.

Zuerst knallten die Sektkorken, dann die Startschusspistole. Etwas Aufwärmtraining und dann gingen die sechs Sportlerinnen und fünf Sportler nach einem Gläschen Sekt in die Wettkampfarena. Weitsprung, Diskus- und Hammerwurf, Kugelstoßen und 100-Meter-Lauf standen auf dem Programm, das kurz nach Mitternacht auf dem vereinseigenen Sportgelände begann.

Pech, dass ausgerechnet das Flutlicht an der Laufbahn seinen Dienst verweigerte. Die Verantwortlichen ließen sich davon aber nicht aus der Bahn werfen. Kornelia Wrzesniok beleuchtete die Strecke kurzerhand mit den Scheinwerfern ihres Autos.

Feuerwerk und Feiern im Freundes- oder Familienkreis schienen den Aktiven dabei gar nicht zu fehlen. Christian Staab: „Es ist eine lustige und einmalige Veranstaltung. Da man selbst und die Familie hier aktiv ist, kann man das schon machen.“

„Reinen Spaß“ hatte auch Marlies Mader (57), die häufiger bei Seniorensportfesten anzutreffen ist und mehrere Rekorde in der LG Rodgau hält.

Die ersten Jahresbestleistungen gab es bei der Sportvereinigung in Weiskirchen. Während die Raketen zur Begrüßung des neuen Jahres in den Himmel stiegen, gaben die Athleten auf der Laufbahn ihr Bestes.

Unerwarteten Besuch erhielt die vereinsinterne Veranstaltung von Margret und Heinz Ewerszumrode von der TG Obertshausen. Die beiden kamen vom Festkonzert aus der Seligenstädter Einhardbasilika, um in Weiskirchen gleich an Neujahr die Grundlage für ihr 25. und 47. Sportabzeichen zu legen.
Raum für Experimente bot das Sportlertreffen bei Regen und Dunkelheit auch: So warf Birgit Lemper erstmals den Hammer, statt sich wie sonst als Walkerin fit zu halten und für Kornelia Schabinger war es „mal was anderes“, als sie ihren Ehemann Hans-Peter zu den Wurfdisziplinen begleitete: „100-jähriges Bestehen feiert man nicht alle Tage.“

Quelle: op-online.de

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