Per Einrad über die Alpen

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Stephanie Dietze fährt mit dem Einrad über Stock und Stein.

Rodgau (eh) - Sie haben es geschafft: Die Extrem-Einradfahrer Stephanie Dietze (Dudenhofen), Lutz Eichholz und David Weichenberger haben innerhalb von sieben Tagen die Alpen überquert.

Die drei Outdoor-Sportler sind nach eigenen Angaben die ersten Einradfahrer, die diese Tour ausschließlich auf Wanderwegen bewältigt haben.

Von Füssen bis Meran ging es 200 Kilometer auf und ab - insgesamt knapp 10.000 Höhenmeter. Die drei fuhren vom Schloss Neuschwanstein über Lermoos, Oetz, Sölden, das Timmelsjoch, das Eisjöchl und an Reinhold Messners Schloss Juval vorbei bis Lana, einem Ort nahe Meran.

Die Sportler hatten sich intensiv vorbereitet und nur das Nötigste dabei, trotzdem gingen einige der Zehn- bis 13-Stunden-Tage an ihre körperlichen Grenzen. Ermüdende Beine und Knie, das ständige Tragen des Rucksacks und die Kondition waren die größte Herausforderung beim ständigen Bergauf und Bergab. Hinzu kamen einige Regentage und ungeplante Umwege, etwa weil ein Erdrutsch einen Weg unpassierbar gemacht hatte. Andere Wege waren zwar auf der Karte eingezeichnet, im Gelände aber nicht mehr vorhanden.

Detaillierte Streckenaufzeichnungen gibt es auf der Internetseite von Stephanie Dietze

Die wohl anstrengendste Etappe führte vom Timmelsjoch bis zum Eisjöchl in 13 Stunden über 2 500 Höhenmeter. Stephanie Dietze und ihre beiden Mitfahrer fuhren über felsige Wanderwege, die teilweise direkt an einer 1 000 Meter hohen Klippe entlang führten, durch Regen, später Schnee und Schneefelder, auf denen kleine Wasserfälle zu überqueren waren. Die Wanderer staunten nicht schlecht, als in der Dämmerung drei durchnässte Einradfahrer auf der 2 900 Meter hoch gelegenen Hütte eintrafen.

Quelle: op-online.de

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