Acht Einschulungsfeiern an sechs Grundschulen

Schulanfang als großes Familienfest

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Bei der Einschulungsfeier in der Gartenstadtschule geht es jedes Jahr eng zu. Diesmal saßen die Besucher bis zu den Eingangstüren.

Rodgau -  Neugierig, freudig und ein bisschen aufgeregt: 433 Rodgauer Kinder hatten gestern ihren ersten Schultag. Die Einschulung wurde zum großen Familienfest. Eltern, jüngere Geschwister, Taufpaten und Verwandte füllten die Räume und Säle.

Drei Bankreihen für die Kinder und 17 Stuhlreihen für Erwachsene hatte die Münchhausenschule in der Cafeteria aufgebaut. Dennoch blieben für viele Gäste nur Stehplätze. Noch großzügiger war das Platzangebot der Carl-Orff-Schule: zweieinhalb Kinderbänke und 20 voll besetzte Stuhlreihen. Die Gäste der Schule am Bürgerhaus Nieder-Roden füllten sogar den großen Saal, der für rund 500 Personen ausgelegt ist.

Stolz präsentieren die frisch gebackenen Erstklässler der Carl-Orff-Schule ihre Schultüten – eine schöner als die andere.

Zwei der sechs Grundschulen teilten die Einschulung auf zwei Feiern auf. Trotzdem musste die Freiherr-vom-Stein-Schule Eintrittskarten vergeben. Lehrerin Stefanie Schäfer begründete das mit den strengen Brandschutzbestimmungen: Mehr als 200 Personen dürfe die Schule nicht in die Turnhalle lassen.
Rund um die Grundschulen werden am Einschulungstag die Parkplätze knapp. Der Lidl-Markt in Hainhausen hatte einen Sicherheitsdienst engagiert, um den Parkplatz für Kunden freizuhalten.

Mit Liedern, Tänzen oder einem kleinen Theaterstück begrüßten die älteren Schulkinder ihre neuen Mitschüler. Das „Buchstabenlied“ und der „Anlaut-Rap“ sind beliebte Programmpunkte. Mit dem „Singen ist ne coole Sache“ begeisterte die Klasse 2 a der Münchhausenschule ihre Zuhörer. Die Zweitklässler der Schule am Bürgerhaus boten ihr Bewegungslied derart mitreißend dar, dass die Hälfte der Erwachsenen aufstanden und mitturnten.

Bilder: Einschulung 2017 in Rodgau

Den größten Chor bot die Carl-Orff-Schule auf. Nach der schönen Erfahrung mit dem Projekt „Klasse! Wir singen“ in der Offenbacher Stadthalle traten zur Einschulung alle neun Klassen des zweiten bis vierten Jahrgangs gemeinsam auf. Nach ihrer Darbietung stimmten sie ein Geburtstagsständchen an: Einer der Erstklässler hatte am Tag der Einschulung seinen siebten Geburtstag.

Nach der ersten Schulstunde gab es für viele Erstklässler gleich die ersten Hausaufgaben. In der Wilhelm-Busch-Schule heißen die „Hausis“ übrigens jetzt „Übis“, „weil die meisten Kinder ihre Hausaufgaben nicht mehr zu Hause machen“, wie Schulleiterin Angelika Stelzer-Dasbach sagt. 138 Kinder gehen nachmittags in die Betreuung. (eh)

Quelle: op-online.de

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