Einsturzgefahr: Feuerwehr stützt Zimmerdecke ab

+
Unter den Holzpaneelen der Deckenverkleidung wird das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Provisorische Stützen sollen einen Einsturz des Hauses verhindern.

Nieder-Roden ‐ Die Freiwillige Feuerwehr kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag gegen 12 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wohnhaus an der Hainburgstraße gerufen: Einsturzgefahr! Von Ekkehard Wolf

Einem Bewohner im Erdgeschoss des Dreifamilienhauses war aufgefallen, dass sich die weiße Holzpaneeldecke in einem Zimmer nach unten wölbte. Er verständigte einen Handwerker. Doch der bemerkte gleich, dass nicht nur die Paneele herunterzufallen drohten: Die ganze Zwischendecke zum ersten Obergeschoss war offensichtlich instabil.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau stützten daraufhin die Zimmerdecke provisorisch ab. Die Berufsfeuerwehr Frankfurt stellte zusätzliches Material zur Verfügung.

Als Möbelpacker betätigten sich die Feuerwehrleute, um im Wohnzimmer Platz zu schaffen.

„Können wir in dem Haus bleiben?“, fragten zwei Bewohner, die die Szenerie aus sicherer Entfernung vom Breitwiesenring aus beobachteten. Während sie da standen, trugen Feuerwehrleute ihre Möbel ins Freie. Die Bauaufsicht des Kreises Offenbach muss nun beurteilen, ob ein Aufenthalt in dem Gebäude weiterhin sicher ist.
Warum sich die tragenden Balken durchbogen, stand zunächst nicht fest. Als mögliche Ursache sei ein früherer Wasserschaden denkbar, hieß es vor Ort.

Quelle: op-online.de

Kommentare