Ende des Radwegs muss sicherer werden

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Der Verkehr auf der Alfred-Delp-Straße rollt wieder. Für die Sicherheit der Radfahrer sind allerdings noch einige Nacharbeiten vonnöten.

Hainhausen - (pul) Der Um- und Ausbau der Alfred-Delp-Straße ist seit dem 25. Juni eigentlich beendet. Doch um Radfahrern größtmögliche Sicherheit zu garantieren, müssen die Arbeiter nochmal ran.

Denn bei der abschließend Begehung fiel der Polit-Prominenz noch ein Manko auf: An der Einmündung Geschwister-Scholl-Straße in Fahrtrichtung Weiskirchen muss der Übergang vom Fußgänger-/Radweg auf die Fahrbahn entschärft werden.

Zugunsten eines fließenden Übergangs und zum Schutz der Radler kommt auf den Fahrbahnbelag ein weißes, Sperrfeld, das Autofahrer zum Abstandhalten animieren soll. Die Fahrbahn wird an dieser Gefahrenstelle in Richtung Norden verengt, da die aus Hainhausen kommenden Autos dem Fahrbahnteiler nach rechts ausweichen müssen. Dieser steht nur acht Meter von dem kritischen Punkt entfernt.

Fuß- und Radwege entlang der Alfred-Delp-Straße wurden behindertenfreundlich ausgebaut und mit so genannten Bodenindikatoren für seh- und gehbehinderte Menschen versehen. Leit- und Orientierungshilfen in Form von Rillen auf dem Gehweg beziehungsweise genoppten Platten neben den Bushaltestellen helfen gehandicapten Bürgern bei der Orientierung. Die Bordsteine an den Haltestellen sind erhöht und somit auf dem Niveau der Einstiegsstufen der Busse.

Nach fast 18-monatiger Bauzeit passieren wieder mehr als 13 000 Fahrzeuge täglich ohne Behinderung die einzige Verbindung zwischen Hainhausen und Weiskirchen. Zu den Kosten von 1,6 Millionen Euro steuerte das Amt für Straßen- und Verkehrswesen 650 000 Euro bei.

Rodgaus Erste Stadträtin Hildegard Ripper lobte die Zusammenarbeit zwischen Bewohnern und Baufirmen. Laut Stadtverordnetenvorsteherin Anette Schweikart-Paul kam nur wenig Kritik der Anwohner, was sie auf eine Informationsveranstaltung im Vorfeld zurückführt. Massiv über die Behinderungen hatten jedoch Autofahrer und Weiskircher Geschäftsleute geklagt.

Quelle: op-online.de

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