Endlich „grünes Licht“ für Tegut-Markt

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Nieder-Roden - (eh) Der „Tegut“-Einkaufsmarkt kann kommen. Planungsverband und Regionalversammlung haben einem Lebensmittelmarkt mit 1 800 Quadratmetern Verkaufsfläche an der Marie-Curie-Straße zugestimmt, wie der Magistrat berichtet.

Das Stadtparlament hatte vor einem Jahr beschlossen, dort ein so genanntes „Sondergebiet“ auszuweisen. In Gewerbegebieten sind normalerweise nur Einzelhandelsgeschäfte bis 800 Quadratmeter erlaubt.

Die„Tegut“-Gruppe (Fulda) hat offenbar weiterhin Interesse an einer Filiale in Nieder-Roden. „Wir gehen nach wie vor davon aus“, sagte Bürgermeister Alois Schwab gestern gegenüber unserer Zeitung. Am 20. Februar habe er vom Investor erfahren, dass das Unternehmen mindestens 1 800 Quadratmeter benötige. Daraufhin habe die CDU-Gruppe in der Regionalversammlung auf seine Bitte hin diese Verkaufsfläche beantragt. Das Regierungspräsidium wollte die Fläche auf 1 500 Quadratmeter beschränken. Schwab: „Das wird vom Einzelhandel aber nicht mehr akzeptiert, weil aufgrund des Sortiments eine bestimmte Größe erforderlich ist.“

Bereits im Jahr 2006 war der Wunsch von „Tegut“ bekannt geworden, in Nieder-Roden-Süd eine Filiale zu eröffnen. Gegen die Bedenken des Bürgermeisters forderten CDU, SPD und FDP damals den Magistrat auf, sich bei den zuständigen Behörden für großflächigen Einzelhandel in Rodgau einzusetzen.

Das Ergebnis liegt nun vor: Planungsverband und Regionalversammlung haben der Sonderregelung laut Schwab nur unter der Bedingung zugestimmt, dass im Gewerbegebiet Marie-Curie-Straße kein weiterer Einzelhandel angesiedelt werden darf.

Quelle: op-online.de

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