Endspurt im Kleingarten

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Derzeit geht es in den Gärten rund - auch wenn die Temperaturen zum Anfang dieser Woche noch gar nicht winterlich waren. Jetzt heißt es trotzdem: den Rasen ein letztes Mal vorm Winter mähen, Stauden zurückschneiden und eine frostsichere Abdeckung für Rosen, Beete und Blumen vorbereiten.

Dudenhofen (pep) - Laub rechen, Hecken schneiden und andere herbstliche Arbeiten hat der Kleingartenverein Dudenhofen derzeit auf seiner Anlage in Eigenarbeit vorgenommen. Kein Wunder: jetzt ist Endspurt im Garten, der Winter steht bevor.

Besonders aufwendig waren das Rasenmähen und die Grabenreinigung. Bei der Gelegenheit wurden gleich noch ein paar Baumstümpfe entfernt und der neu angelegte Naturpflaster-Zeltplatz gekehrt. Mit Rasenmäher und Rechen machten sich die Helfer an die Arbeit auf der Anlage. Auch einige neue Bäume sollen entlang des Grabens gesetzt werden. Im nächsten Jahr steht für die Gärtner das Streichen der Fassade ihres Clubhauses auf der Aufgabenliste.

Nun ging es doch ganz schnell und der Sommer ist eindeutig vorbei. Jetzt im Herbst ist es für Gartenbesitzer an der Zeit, sich noch einmal um ihre grüne Oase zu kümmern, bevor sie in den Winterschlaf fällt. Als wichtigsten Tipp empfiehlt Dieter Seib-Haller vom Kleingartenverein Dudenhofen, den Gartenboden auf keinen Fall nackt liegen zu lassen. Das Auftragen von abgemähtem Rasen oder etwa Rindenmulch sorgt dafür, dass die Erde im nächsten Frühjahr weich und locker ist.

Erst im Februar die Obstbäume schneiden

Bei dem gemähten Gras sind es die Würmer im Boden, die sich die Halme in die Tiefe ziehen und dadurch die Erde auflockern. Eine Alternative ist das Säen von Gelbsenf. Dieser bedeckt den Boden und friert gegen Ende des Winters von alleine ab. Alle Pflanzen, die nicht winterfest sind, sollten nun ins Haus geholt werden.

Übrige Salate, Kohl und Spinat können noch abgeerntet werden. Dazu reicht es bis zum ersten richtigen Frost aus, diese mit Hauben zuzudecken. Lauch etwa überwintert im Freien.

Um Karotten überwintern zu lassen, sollten diese mit Erde abgedeckt und hereingeholt werden. Erst im Februar sollten Obstbäume wieder geschnitten werden.

Der sogenannte Nachernteschnitt, der bereits im August vorgenommen wurde, sorgt etwa bei der Sauerkirsche für eine gute Ernte im nächsten Jahr, da hier nur an neuen Trieben Früchte wachsen. Auch Beeren müssen nach der Ernte zurückgeschnitten werden. Jetzt ist gerade noch die Zeit, um seinen Bestand mit Neupflanzungen zu ergänzen. Auch wenn das herbstliche Wetter nicht unbedingt dazu einlädt, sollte regelmäßig das Laub im Garten entfernt werden. Ansonsten kann sich unter den Blättern Feuchtigkeit ansammeln und einen idealen Nährboden für Pilze und Schimmel bilden. Selbst robuster Rasen droht dann zu ersticken und zu vergammeln.

Quelle: op-online.de

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