Entenfrühstück am See

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Eindringlich um Futter bettelnd, nähert sich die Entenfamilie am Badesee den Gästen. Christina Ott findet die Tiere niedlich. „Die sind praktisch handzahm“, sagt die junge Frau. Die Fachangestellte für Bäderbetriebe beobachtet jeden Tag, wie Mama Ente und ihre sieben Küken pünktlich zum Badebeginn am Eingang zum Strandbad stehen, sich am Kassenhäuschen vorbeidrücken und zum Frühstück auf die Liegewiese marschieren. Selbst die Treppen sind für sie inzwischen kein Hindernis mehr.

Rodgau - (bp) Das Personal am Badesee in Nieder-Roden freut sich über ungewöhnliche Gäste. Jeden Morgen, pünktlich zum Beginn des Badebetriebs, steht eine Entenfamilie am Eingang. Die aufmerksame Mutter drückt sich mit ihren sieben Küken am Kassenhäuschen vorbei aufs Gelände - und die Mahlzeit kann beginnen. Schließlich ist Frühstückszeit. Und die Badegäste haben immer etwas übrig.

Die haben überhaupt keine Angst mehr“, freut sich Christina Ott. Die Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeitet am See und hat die possierlichen Tiere schon oft beobachtet. „Besonders gern gehen sie zu Kindern, die Chips dabei haben.“ Gute Manieren legt die wuselige Ententruppe dabei auch noch an den Tag. „Die laufen zwar über die Decken und Handtücher drüber, aber sie haben noch nie drauf gemacht.“

Ursprünglich hatte Mama Ente neun Junge. Aber zwei sind irgendwie abhanden gekommen. „Keiner weiß, wo sie geblieben sind“, sagt Christina Ott traurig.

Die Hinterbliebenen lassen sich‘s trotz des Verlusts der Geschwister auf der Liegewiese den ganzen Tag gut gehen. Dabei sind sie übrigens in bester Gesellschaft. Denn auf dem weitläufigen Gelände futtert sich eine weitere erwachsene Ente jeden Abend durch, sobald die Gäste weg sind. Das Personal nennt sie die „Pommes-Ente“ - wegen ihrer Vorliebe fürs Fette.

Quelle: op-online.de

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