Spaß-Rennen im Rodaupark

Selbst die lahmste Ente kommt an

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Das Entenschmücken verband die Generationen.

Jügesheim - Ab ins Wasser, fertig, los! Etwa 1 800 mutige Badeenten machten gestern einen spannenden Ausflug in die Natur.

Optisch vielfach verschönert, schickten Hunderte Gäste die Plastiktierchen auf der Rodau ab der Konrad-Kappler-Straße auf die rund 200 Meter lange Strecke des 9. Entenrennens der Emmausgemeinde und ihres Gemeindeaufbauvereins. Gespannt beobachtete das Publikum das muntere (Bach)-Treiben, während Markus Ernst die Läufe locker moderierte. Derweil verhinderten junge Mädchen aus der Gemeinde - ausgerüstet mit Gummistiefeln und Stäben - im Bächlein, dass die Entchen hängen bleiben. Ins Ziel kam deshalb auch der langsamste Wasservogel, getreu dem Bibelspruch „Die Letzten werden die Ersten sein.“

So gemütlich die Tierchen auch dahindümpelten, so betriebsam ging es im Rodaupark entlang der Rennstrecke zu. Etwa 150 Helfer aus der rührigen Gemeinde hatten eine kleine Budenstadt und eine Hüpfburg aufgebaut. Unter Pavillons verkauften sie Essen und Getränke, damit das Rennen harte Euros in die Kasse der Gemeinde für ihre Musikarbeit spüle. Das wird wohl gelungen sein, denn die Warteschlangen vor dampfenden Grills, duftenden Waffeleisen, leckeren Kuchen und verführerischen Flammkuchen waren lang.

Schon den Freiluftgottesdienst mit Pfarrer Axel Mittelstädt, dem Kindergottesdienst-Team und dem Emmaus-Chor besuchten gut 200 Christen. Musik sollte laut Programm für jeden Geschmack erklingen: etwa vom Jugendblasorchester der TGS, von „Take 5“, den Giesemer Trottwa-Küken, dem Flötenensemble „ensemble deux“ und dem Kinderchor der Sängervereinigung. Auch Tanzgruppen bereicherten den Nachmittag.

Entenrennen auf der Rodau

Entenrennen auf der Rodau

Zwischen den Programmpunkten wurden die Renn-Enten immer wieder körbeweise zu Wasser gelassen, oft kunstvoll bemalt oder mit originellen Namen versehen. Da dümpelte eine Hippie-Punk-Ente mit der Aufschrift „Make Love not War“ neben einer „Supermann-Ente“ mit Umhang, gefolgt von einer BVB-Fußballente mit Herzchen drauf. Überhaupt kannte die Phantasie beim Bemalen oder Bekleben der Tierchen keine Grenze. Am Schmückstand des Kinderschutzbundes und am Bastelstand der Emmaus-Kita herrschte jedenfalls permanent Hochbetrieb.

40 Preise konnten die Teilnehmer gewinnen. Darunter einen Reisegutschein des Reisebüros Keller im Wert von 400 Euro als Hauptgewinn. Überdies warteten Modell-Hubschrauber, Sporttaschen, Handys, Spielesammlungen und Eintrittskarten auf die Sieger.

Quelle: op-online.de

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