Fruchtiger Einstieg in die Kulinarische Woche

Erdbeeren in vielen Varianten

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Erdbeeren und Blasmusik – offenbar eine zugkräftige Mischung zum gestrigen Auftakt der Kulinarischen Woche.

Jügesheim - Na dann, guten Appetit. Bis Ende dieser Woche ist das Freigelände hinter der JSK-Halle an der Weiskircher Straße in Jügesheim die angesagte Adresse für gepflegtes Tafeln nach Feierabend. Unter der neuen gemeinsamen Vereinsflagge begann gestern die Kulinarische Woche der früheren TGMSV erstmals mit dem vorgeschalteten Erdbeerfest der ehemaligen TGS.

Auf der von Heidede Schröder dem Verein gespendeten Kistenrutsche hatten die Kleinen großen Spaß.

Der Ortswechsel vom Stammplatz am Ostring aufs Terrain des neuen Partners sei eine gute Idee gewesen, befand Lothar Mark, zweiter Mann im JSK-Vorstand, knapp zwei Stunden nach dem Start am späten Sonntagvormittag: „Heimelig und eine große Spielfläche für die Kinder“, urteilte Mark bündig. So wie er fanden offenbar auch die zahlreichen Gäste Gefallen am neuen Erdbeerfest-Schauplatz: Zur Mittagszeit hatten sich vor den beiden Speisetheken ansehnliche Schlangen gebildet. Als dann gegen 13.30 Uhr das vereinseigene Blasorchester die ersten Takte hören ließ, herrschte auch auf der Spielwiese mit Hüpfburg, Trampolinen und Fußballfeld Hochbetrieb. Besonders beliebt bei den kleinen Besuchern war das Glücksrad, an dem ein gekonnter Dreh mit kleinen Gewinnen belohnt wurde.

Große wie kleine Gäste hatte sicher auch die für ein Vereinsfest eher ungewöhnliche Speisekarte gelockt. Neben den Standards wie Grillwurst und Steak warteten diverse Salate mit Erdbeer-Kreationen und sogar Forelle mit Erdbeerbeilage auf Genießer. Dazu konnte, wer wollte, an einer Erdbeerbowle nippen oder sich zum Nachtisch ein Stück Erdbeertote vom ansonsten sehr abwechslungsreich bestückten Kuchenbuffet sichern.

Beeren im Shake, Smoothie oder Tee

Das Erdbeerfest habe damit zum zweiten Mal einen neuen Platz gefunden, sagte die JSK-Vorsitzende Heide Klabers. Zuerst habe man am Sandhof beim Erdbeerbauern gefeiert, sei dann „wegen der Logistik“ auf die TGS-Festwiese umgezogen und nun Teil eines neuen Formats. So wachsen laut Klabers die beiden Vereine mit ihren Veranstaltungen zusammen: „Was gut ist, das bleibt, aber wir schaffen jetzt Synergien“. Verzichten muss der Großverein allerdings künftig auf seinen charmanten Conférencier: Lothar Mark tritt nach 50 Jahren Bühnenpräsenz den ehrenvollen Rückzug an. „Das hier ist mein letzter Auftritt bei dieser Gelegenheit“, verriet er gestern. (zrk)

Quelle: op-online.de

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