Ausstellung in der SKV-Halle

Meerschweinchen brauchen viel Liebe

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Landesverbandsvorsitzender Philipp Hoffmann (links) Vereinsvorsitzende Beate Wunderlich und der stellvertretende Vereinsvorsitzender Jacek Adamec zeigen freudig ihre Rasseschweine.

Hainhausen - Gut gestartet ist der noch junge Verein „Meerschweinchenfreunde Deutschland Bezirksverband Rhein-Main“ mit seiner ersten Meerschweinchen-Ausstellung.

Über 200 Tiere von 20 Züchtern wurden in der SKV-Halle präsentiert und von Wertungsrichtern aufmerksam begutachtet. Vom Interesse bereits früh am Morgen war die Vorsitzende Beate Wunderlich positiv überrascht. Erst im März war aus der lockeren Interessengemeinschaft der Verein gegründet worden, der bereits 60 Mitglieder und seinen Sitz in Rodgau hat. Grund dafür sei die zentrale Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet.

Unter den qualifizierten Preisrichtern waren auch Bundesvorstand Andreas Reinert und Landesvorsitzender Philipp Hoffmann. Dabei wurde zwar auch auf die Schönheit eines Tieres geachtet, viel mehr jedoch auf den makellosen Gesundheitszustand. Denn dieser ist für die Zucht von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund gibt es auch beim Meerschweinchen für jedes Tier einen Stammbaum. Dass Meerschweinchen in ihrer Urform eigentlich grau sind, kann sich kaum jemand vorstellen. Neben einigen dieser Tiere gab es aber auch unzählige andere Farben und Muster zu bestaunen: Von klassisch dreifarbig bis gefleckt, aber auch wie Dalmatiner gepunktet oder mit „Schokoladenmuster“.

„Verantwortungsbewusster geworden“

„Die Leute sind verantwortungsbewusster geworden“, erklärte Vorsitzende Wunderlich. Die Tiere würden immer häufiger direkt beim Züchter geholt. Denn so könne man sich bei Gesundheitszustand und Abstammung sicher sein. Zudem haben Züchter die notwendige Erfahrung, das passende Tier zu finden. Die verschiedenen Rassen sind nämlich durchaus unterschiedlich in ihrem Charakter. Von zurückhaltend bis sehr lebhaft reichen die Unterschiede. Da müsse jeder wissen, was er haben möchte, so Wunderlich. Nur müsse man bedenken, dass auch Meerschweinchen Zeit kosten. Einmal die Woche saubermachen und ein bis zweimal täglich Futter, das sei das Mindeste was sein muss. Spielen, streicheln, knuddeln nicht mit eingerechnet. Und ganz wichtig: Niemals alleine halten. „Die Tiere brauchen jemanden, um sich zu unterhalten“, erklärt die Vorsitzende. Und entgegen so manchem Irrglauben funktioniert die Kombination Hase und Meerschweinchen nicht. Die beiden sprechen einfach nicht dieselbe Sprache.

Die Aufklärungsarbeit hat sich der Verein auf seine Fahne geschrieben. So lagen Infobroschüren aus, es werden Vorträge zu wissenswerten Themen organisiert und Fragen jederzeit gerne beantwortet.

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pep

Quelle: op-online.de

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