Erste Carsharing-Station geht in Betrieb

Elektroauto ist für alle da

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Das erste Carsharing-Auto in Rodgau wartet am Rathaus auf Kundschaft.

Rodgau -  Eine Spritztour am Wochenende, ein Besuch bei Freunden oder mal eben nach Darmstadt fahren: Wer nur für kurze Zeit ein Auto braucht, kann es sich jetzt stundenweise leihen.

Neben dem Rathaus an der Hintergasse ist Rodgaus erste Carsharing-Station. Dort wartet ein knallgrünes Elektroauto auf Fahrer. Der BMW i 3 gehört der Energieversorgung Rodau GmbH (EVR), die damit für neue Formen der Mobilität werben will. „Wir wollen der Elektromobilität in Rodgau Dynamik verleihen“, sagt Dieter Lindauer von den Stadtwerken, einer der beiden EVR-Geschäftsführer. Sein Kollege Dirk Schneider (Maingau-Energie) wirbt dafür, „kein eigenes Auto zu fahren, sondern in seinen mobilen Alltag neben Bus und Bahn auch Carsharing einzubauen“.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung konnten das Elektroauto in den letzten fünf Wochen für Dienstfahrten nutzen; abends und an den Wochenenden stand er für private Fahrten bereits. Nach dem Testlauf wird das Carsharing-Angebot nun auf alle Bürger ausgeweitet.

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Man braucht ein Smartphone, um das Auto zu benutzen. Man lädt sich zunächst eine App herunter, registriert sich und zeigt den Führerschein im Rodgauer Rathaus vor. Die Anwendung zeigt dann den Standort des Autos, den Ladestand der Batterien und eventuelle bereits gemeldete Schäden. Nach der Fahrt werden die Kosten angezeigt. Die sind recht bescheiden: Eine Stunde kostet 1,99 Euro. Zum Vergleich: Der Carsharing-Anbieter Flinkster aus dem Deutsche-Bahn-Konzern verlangt für Kleinwagen fünf Euro pro Stunde plus Verbrauchskosten. (eh)

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Quelle: op-online.de

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