Erster Weiskircher Weihnachtsmarkt

Sternschnuppen am Spritzenhaus

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Eine anheimelnde Atmosphäre bot der erste Weiskircher Sternschnuppenmarkt vor dem alten Spritzenhaus an der Bahnhofstraße.

Weiskirchen - Lichter an den Dächern, Bläserklänge im Ohr und Glühwein in der Tasse: Der erste Weiskircher Weihnachtsmarkt seit Jahren kam bei den Besuchern bestens an.

„Klein, aber fein“ sollte er sein, am Ende war er ein großer Erfolg: der erste Sternschnuppenmarkt am alten Spritzenhaus. Der Duft von heißem Äppler bei kalten Temperaturen, Glühwein, Plätzchen, Kuchen und gemütliche Weihnachtsmarkt-Stimmung kam am ersten Advent auf. Jede Menge Besucher tummelten sich zwischen den wenigen Buden vor dem Heimatmuseum, schoben sich im Hof an den Hobbykünstlern vorbei und füllten den Ausstellungsraum. „Das ist toll, hier ist jede Menge los“, freuten sich die Besucher. Im alten Spritzenhaus waren die Bänke bei Kaffee und Kuchen gut besetzt, draußen kamen die Helfer mit dem Spülen der Glühweintassen kaum nach.

Gemeinsam hatten sich der Heimat- und Geschichtsverein, der Musikverein und die Junge Union ins Zeug gelegt, um eine atmosphärisch gelungene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Jeder leistete seinen Beitrag. So sorgte der Musikverein auch für musikalische Untermalung. Vor der beleuchteten Kulisse spielten „Monday Music“, das Jugendorchester, ein Saxophonquartett, das Gesamtorchester und die Gruppe „Doppel(s)pass“ der Alte-Herren-Fußballer.

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„Es ist wirklich schön, dass es so etwas gibt und der alte Stadtteil von Weiskirchen wieder belebt wird“, freute sich Ehrenbürger Paul Scherer. Er war Schirmherr des kleinen Markts, der die Adventszeit im Stadtteil einläutete. Er hofft auf den Beginn einer vorweihnachtlichen Veranstaltungsreihe, die sich auch in den nächsten Jahren fortsetzt. Bis vor einigen Jahren habe es in Weiskirchen ja einen Weihnachtsmarkt gegeben, der aber leider mit der Zeit eingeschlafen sei.

Auf einen weiteren Aspekt sind die Veranstalter besonders stolz. „Es ist toll, hier haben sich die jungen Leute aus den Vereinen gekümmert, organisiert und angepackt“, berichteten Musikvereinsvorsitzender Herbert Massoth und Heimatvereinsvorsitzender Helmut Trageser. Der Tag endete mit einem Turmblasen vom Turm des alten Spritzenhauses aus.

pep

Quelle: op-online.de

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