Erstes Familienzentrum für Jügesheim

Jügesheim - (eh) Schräg gegenüber der Kindertagesstätte Alter Weg soll Rodgaus erstes Familienzentrum entstehen - mit Kleinkindgruppen, Elternkursen und Beratungsangeboten. Dazu muss der Bebauungsplan J 26 an einer Stelle geändert werden.

Sozialdezernent Michael Schüßler (FDP) plant dort drei Kleinkindgruppen für 36 Kinder unter drei Jahren, einen Mehrzweckraum und Beratungsräume in unterschiedlichen Größen. Der Einzug ist für das Jahr 2011 angepeilt.

Der Weg zu solchen Familienzentren ist in Rodgau politisch unumstritten. Ebenso wie die Kita Alter Weg hat auch die städtische Kita Hainhausen seit Jahren inhaltliche Vorarbeit geleistet. Einvernehmlich wurde das Vorhaben in den kommunalen Handlungsplan „Rodgau bildet Zukunft“ aufgenommen.

Einen möglichen Standort hat der Magistrat jetzt auf einem Feldrandgrundstück am Alten Weg gefunden, hinter dem Materiallager des städtischen Bauhofs. Ältere Jügesheimer kennen das Gelände als ehemaligen „Manlikhof“.

Gestern beriet der Bau- und Verkehrsausschuss erstmals über die Aufstellung eines Bebauungsplans. Sprecher mehrerer Fraktionen kündigten auf Anfrage unserer Zeitung ihre Zustimmung an.

„Wir stehen dem Familienzentrum grundsätzlich positiv gegenüber. Wir halten es für eine Einrichtung, die Zukunft hat“, sagte Clemens Jäger (CDU). Vielleicht gebe es geeignetere Grundstücke an der Wilhelm-Busch-Schule, aber die Suche danach dürfe das Verfahren nicht verzögern.

Für Jügesheim sei der Standort „gut gewählt“, befand Jürgen Kaiser (SPD): „Wir sagen immer, in der Stadt passiert nichts. Dann müssen wir auch mal was tun.“ Heino Reckließ (FDP) appellierte an gemeinsame Ziele: „Alle Parteien wollen es. Nun sollten alle an einem Strang ziehen. Wer jetzt wegknickt, den verstehe ich nicht.“

Quelle: op-online.de

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