Zeugnisverleihung an der Stauffenberg-Schule

Erstmals ohne den ewigen Rektor

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Die Stauffenberg-Abiturienten mit den besten Noten und dem größten Engagement wurden von der stellvertretenden Schulleiterin Dagmar Emmerich (2. von rechts), Fachbereichsleiter Engelbert Spahn (links) und Sonja Locher (rechts) von der Schulbücherei ausgezeichnet. Jahrgangsbeste waren Sonja Döller (Notenschnitt 1,0) und Lukas Fladung (Notenschnitt 1,1).

Dudenhofen - Egal, ob nun Turbo-Abi G8 oder die normale Schulzeit G9: Wichtiger als der zeitliche Rahmen sei die Stoffvermittlung.

So lautete eine der zentralen Botschaften der stellvertretenden Schulleiterin Dagmar Emmerich bei der akademischen Feier der Claus-von-Stauffenberg-Schule. 240 Abiturienten bekamen ihre Zeugnisse überreicht und erhielten als Lohn viel Applaus von Freunden und Familie. Zwischen einem kurzen Unterhaltungsprogramm mit der Schülerband „The glorious Cheesburgers“ und Fabian Schäfer am Klavier begrüßte Emmerich rund 1000 Schüler und Eltern. Das neue Schlagzeug, das vom Förderverein gespendet worden war, bestand an diesem Abend seine erste Bewährungsprobe. Organisiert wird die Zeugnisverleihung seit vielen Jahren von Sabine Krumschmidt und weiteren fleißigen Helfern, darunter auch Hausmeister Bernd Klein und Schüler. „Nach 32 Jahren gibt es die Abiturzeugnisse das erste Mal ohne Dr. Ruths“, hob Emmerich das besondere Bedeutung des Abends hervor. Für den Rektor, der Anfang diesen Jahren die Schule endgültig verlassen hat, ist noch kein Nachfolger gefunden.

Fabian Schäfer lockerte die Zeugnisverleihung mit Klavierklängen auf.

Nun haben wieder viele junge Menschen einen wichtigen Schritt in ihrem Leben gemacht. Die Flexibilität des deutschen Bildungssystems ist für Emmerich etwas Lobenswertes und Garant für eine gute Schulbildung. Die Abiturienten sollten ihre Entwicklung zu mündigen Bürgern abgeschlossen haben, die wiederum ihren Teil zur Entwicklung der Gesellschaft beitragen können. Das notwendige Rüstzeug habe die Stauffenberg-Schule ihnen mit auf den Weg gegeben. Emmerich und ihre Kollegen wünschten den Abgängern vor allem, dass sie ihre Neugier als Motor der persönlichen Entwicklung beibehalten. Die große Zahl der Studenten an den deutschen Universitäten überrascht sie nicht. Denn das Abitur diene ja vorrangig als Zulassungsberechtigung für die Hochschule. Allerdings seien derzeit die dualen Studiengänge der Berufsakademien bei den Abiturienten begehrt. Die Kombination aus Praxis und Theorie und die Chance gleich Geld zu verdienen, ist besonders reizvoll.

Als Jahrgangsbeste ehrte Dagmar Emmerich Sonja Döller (Notenschnitt 1,0) und Lukas Fladung (Notenschnitt 1,1). Fachbereichsleiter Engelbert Spahn freute sich, besondere Auszeichnungen in Mathematik, Chemie und Physik zu überreichen. Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gab es für Catherina Brase, Alexander Heßmer, Lukas Josipovic und Matthias Rieckmann. Die Deutsche Mathematische Vereinigung ehrte Lukas Fladung und Matthias Rieckmann. Das Lob der Gesellschaft Deutscher Chemiker verdienten sich Sonja Döller, Julia Baumann und Jin-Soo Park. Für ihr Engagement in der Bücherei zeichnete Sonja Locher vom Büchereiteam Karima Gerlach, Lena Herzog und Jana Trittel aus.

pep

Quelle: op-online.de

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