Experimente im Musiklabor

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In der Jugendherberge in Fulda bereiteten sich Willi Spahn (rechts) und seine jugendlichen Musiker auf den großen Auftritt vor.

Jügesheim (bp) ‐ Je näher der Frühling kommt, desto mehr häufen sich in der Region die Konzerte. Einen Anfang machen am Wochenende die Big-Band der Georg-Büchner-Schule, die Rodgau Jazz-Big-Band und das „Maximal“ mit einer Jazz-Night.

Swingender Big-Band-Jazz ist am Sonntag, 7. März, ab 17 Uhr in der Aula der Georg-Büchner-Schule in Jügesheim zu hören. Zum „Local Bigband Summit“ trifft sich die von Musiklehrer Willi Spahn geleitete Big-Band der Georg Büchner Schule mit der semiprofessionellen und überregional bekannten Rodgau-Jazz-Big-Band (RJBB). Zwischen beiden Bands bestehen nicht nur freundschaftliche, sondern auch familiäre Bindungen.

Auf den Notenpulten liegen am Sonntag swingende („Sweet Georgia Brown“, „Fly me to the moon“) aber auch rock- und funkorientierte Arrangements („Superstition“) der Big-Band-Ära, so dass ein anregendes Programm garantiert wird. Auch deshalb, weil der unter anderem schon mit der Weltklassegeigerin Vanessa Mae aufgetretene Sänger Jörg Dewald mit groovigen Roger Cicero Titeln („Frauen regier‘n die Welt“, „Zieh‘ die Schuh‘ aus“) dabei sein wird.

Am Tag vor dem Konzert gibt es einen mehrstündigen gemeinsamen Workshop, bei dem die Musikerinnen und Musikern der seit über 30 Jahren bestehenden Rodgau-Jazz-Big-Band mit der jungen Schulbigband arbeiten.

Karten gibt es für sieben Euro (Schüler vier Euro) bei den Mitgliedern der beiden Orchester und bei Christian Weiland, z 76480.

Auch Joky Becker (am Bass) experimentiert mit Kerstin Pfau im Musiklabor des „Maximal“.

Vorbereitet hat sich die Big-Band unter anderem während eines Probenwochenendes in der Jugendherberge Fulda. Dort wurde von morgens früh bis zur Nachtruhe gejazzt, was das Zeug hielt. Endlich war einmal Zeit, um neben der normalen Probenarbeit in den Satzproben gezielt an Phrasierung, Artikulation und Tongebung zu arbeiten. Auch wenn trotzdem noch genügend Zeit für weitere kulturelle Unternehmungen blieb, ließen sich die jungen Musiker nicht davon abhalten, außer den täglichen sechs Probenstunden noch solistisch zu üben oder auch nur gemeinsam zu jammen.

Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro, im Vorverkauf acht Euro (für „Maximal“ Mitglieder frei.

Zur Kulturinitiative „Maximal“: Unter deren Regie hat das Publikum am Freitag, 5. März, 20.30 Uhr in der Aula der Georg-Büchner-Schule Gelegenheit, ein einmaliges Projekt von Kerstin Pfau (Sängerin der „Rodgau Monotones“) und Thomas Langer zu erleben. Während einer Jazznight wollen sie gemeinsam versuchen, die Kluft zwischen Rock und Jazz zu verschließen. Ein Schnittmenge im Repertoire war zum Glück nicht vorhanden und so wurde kurzerhand ein völlig neues Programm aus dem Hut gezaubert. Das Ergebnis: So viel Stile wie nötig und möglich von Musikern, die noch nie so gemeinsam auf einer Bühne präsentiert wurden. Das Spektrum reicht von Big Country bis Johnny Cash und von Amy Winehouse bis „Echt“. Mit im Musiklabor experimentieren Joky Becker am Bass und Simon Ostheim am Schlagzeug/Percussion.

Quelle: op-online.de

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