Hainhäuser SKV-Fastnacht bleibt ein Familienbetrieb

Laternche-Präsident gibt Einstand

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So quirlig und bunt wie ihre Kostüme: die Tanzgruppe „Kolibris“.

Hainhausen - Adam und Eva, die Zeit des Rock ‘n’ Roll, Pippi Langstrumpf - die zahlreichen und vielseitigen Beiträge bei der 49. „Laternche“- Sitzung des SKV Hainhausen ließen kaum ein Thema aus und kein Auge trocken.

Gleich zu Beginn übergab Jochen Pommer nach 18 Jahren die Präsidentschaft der Fastnachtssitzungen an seinen Bruder Michael. Mit dem Laternchen-Sänger Matthias Hallmann, Nic Merz und dem Kapellmeister Thomas Pabst wurde eine stimmungsvolle musikalische Eröffnung geboten. Und spätestens, als der neue Präsident zum Anfang seiner Präsidentschaft die erste Runde für den Saal ausgab, war die Atmosphäre kräftig angeheizt - vorbereitet für die Vielzahl an Tänzen, viele Reden und Fastnachtsmusik.

Prinzessin Erich Jäger

Wahrhaft zum Schunkeln und Mitklatschen waren dabei unter anderem die Fastnachtslieder vom Klein-Krotzenburger „Kurz- Lang- Fett- Quartett“, die auch schon bei „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ aufgetreten und dort sehr bekannt sind. In der zweiten Hälfte heizte die „Druff Kapell“ dem Publikum ein. Zum ersten Mal beim SKV Hainhausen auf der Fastnachtsbühne war das Gesangstrio „Ha wei“. Günther Werner, Günther Feltes und TGH Präsident Torsten Rudolph brachten den Saal mit Liedern über den OFC, die Eintracht und den Limburger Bischof zum Beben.

Büttenreden und Sketche

Michael Pommer (links) und Markus Stritzke als „alte Damen“.

Nicht weniger gut kamen diverse Büttenreden und Sketche beim Publikum an. Mit seinem kritischen Protokoll sorgte der neue Sitzungspräsident höchst persönlich für einige Lacher. Auch in einem späteren Bühnensketch machte er zusammen mit Markus Stritzke eine gute Figur als alte Dame. Die immer wieder aufs Neue unverbesserlichen alten Damen des SKV redeten unter anderem über Enkel und Männer und der Saal kam aus dem Lachen kaum heraus.

Erich Jäger, zum 22. Mal hintereinander nun in der Bütt, zog als Prinzessin verkleidet zusammen mit seiner Tochter Dana auf die Bühne, Lucia Klein und Thomas Engel als Adam und Eva. Ein Highlight der Rednervorträge war allerdings der Sketch von Ex- Präsident Jochen Pommer und Uwe Kohl, Debütant in der Bütt. Sie spielten einen Sketch rund um Hypnose und verwandelten so beispielsweise einen Dudenhöfer in einen waschechten Hainhäuser.

Gekrönt wurde die Sitzung durch diverse Tänze. Das begann mit der Tanzgruppe „Kolibris“ in Pippi Langstrumpf-Manier und mit der dazu gehörigen Musik. Gefolgt von den „Tanzspatzen“, die den Rock ‘n’ Roll hochleben ließen. Ebenso aufwendig gekleidet und auf hohem Niveau zeigten sich die „Starlight Dancers“ mit einem Cowboytanz. Einen Tanz der etwas anderen Art führte das Männerballett der „Pitschedabber“ auf. Das Thema dieser Tanzvorstellung war Boxen. Dazu hatten die Aktiven einen echten Ring auf der Bühne aufgebaut. Darin inszenierten sie den Schaukampf zu „Eye of the tiger“. Das Finale führte dann noch einmal mehrerer Tanzgruppen auf die Bühne. 

sjs

Quelle: op-online.de

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