Gardetanz und Büttenspaß

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Die „U-Boot-Mädchen“ hatten die Lacher auf ihrer Seite.

Jügesheim (pep) ‐ Schräge Gags, amüsante Sketche und ansehnliche Tänze zeichneten die Jugendfastnachtssitzung der TGM SV am aus. Fabian Balz als Präsident der Jugendelfer eröffnete das bunte Programm. Den Anfang machten die „Tinyloose“, die mit ihrer Polka 2010 Deutsche Meister wurden.

In ihrem Sketch stellten sich Lisa Schwab, Vanessa Groß und Bianca Gotthold danach die Frage, was 28 durch sieben ist und stellten fest, welch kuriose Züge der Versuch annehmen kann, diese Matheaufgabe zu lösen. In die Fußstapfen der „Tinyloose“ treten langsam aber sicher die „Tanzfeen“. Die jüngste Polkagruppe des Vereins legte alle Nervosität ab und begeisterte die Narren.

Mit widerwilligen Schaufensterpuppen hatte Karina Fisch zu kämpfen. Julia und Meike Ludwig setzten als Dekorationsobjekt stets ihren eigenen Modegeschmack durch und trieben die arme Dekorateurin an den Rand der Verzweiflung. Romy Schneider und Julius Ziegler zeigten als Schülertanzpaar, wie viel sie gelernt haben. Beide hoffen auf die Teilnahme an der kommenden Hessenmeisterschaft.

Das Motto „Bei Fassenacht in der Wasserwelt die Nixe sich zum Frosch gesellt“ griffen Natascha Reichenbach, Estelle Kuhlmann und Melissa Kämmerling in ihrer Nummer auf. Mit ihrem U-Boot schipperte die muntere Crew durch die Rodau und lieferte sich einen amüsanten Schlagabtausch, bei dem besonders Dudenhofen nicht gut weg kam. Es folgten die akrobatischen Frösche. Kristin Rossbach, Nicole Römhild, Paula Tauber, Ann Katrin Bußer, Silvia Groß und Katharina Ritz demonstrierten ihre Beweglichkeit und Körperbeherrschung.

Für das leibliche Wohl sorgten die im wahrsten Sinne des Wortes „süßen“ Helferinnen im Saal, deren Ähnlichkeit zu einer bekannten lilafarbenen Milchkuh nicht zu übersehen war.

In schillernden Kostümen stürmten die „Dreamdancers“ direkt nach der Pause die Bühne. Lediglich vier Akkorde, so bewiesen Fabian Balz, Frederic Czech und Ricardo Redmann, braucht ein Song, um ein Hit zu werden. Begleitet von ihren Instrumenten mischten die Musiker eine Vielzahl von erfolgreichen Musikstücken authentisch ineinander, ohne die vorgestellten Akkorde zu verlassen.

Geschichten von Peterson und Findus

Zusammen mit Max Haller bewies Sitzungspräsident Fabian Balz, dass er nicht nur musikalisch begabt ist. Er bot auch im Sketch „Das geliehene Auto“ eine überzeugende Darbietung.

Viel Applaus bekamen Friederike Nottrott und Jacqueline Kern für ihren fetzigen Gardetanz. Wer kennt sie nicht, die Geschichten von Peterson und Findus. Gemeinsam mit seinem frechem Kater Findus erlebt der sonderbare Herr Peterson auf seinem Bauernhof Abenteuer. Eines davon setzten die „Tinyloose“ tänzerisch in Szene. Als Nachwuchstalent unter den Fassenachtern gilt die Sängerin Lisa Schwab. Mit ihrer eigenen Interpretation von der perfekten Welle glänzte sie mit „Unser See hat keine Welle“ und nahm damit den Badesee einmal genauer unter die Lupe. Vor dem Finale betraten die „Trottwa Küken“ die Bühne, bevor die Jugendlichen mit DJ Felix den Nachmittag mit Discomusik ausklingen lassen konnten.

Quelle: op-online.de

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