Laternche-Sitzung des SKV

Derbe und asiatische Schönheiten

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Die Starlight Dancers tanzten zum 22.Mal auf der SKV-Bühne und nahmen ihr Publikum mit auf eine Reise in das Land des Lächelns.

Hainhausen - Wer sich am Samstagabend für die Kostümsitzung des SKV entschieden hatte, landete einen Volltreffer. Kaum hatte Präsident Jochen Pommer das närrische Treiben eröffnet, machte die „Druff Kapell“ mit ihrer Guggemusik so richtig Stimmung.

Die Ohren vibrierten noch, die Orden waren verteilt, da kamen die Jüngsten des SKV auf die Bühne der bis auf den letzten Platz gefüllten Vereinshalle. Die Mädchen zwischen fünf und acht Jahren tanzten zu einem Wolfgang-Petry-Medley und zauberten nicht nur auf die Gesichter der stolzen Eltern ein Lächeln. Nach so viel Schwung, war erst einmal ein bisschen Ruhe angesagt. Was passte da besser, als der Protokoller Michael Pommer. Egal ob Bundes- und Kommunalpolitik oder historische Entdeckungen in Hainhausen - mit spitzer Zunge brachte er alles auf den Punkt.

Premiere beim SKV-Laternche hatten Gäste aus Klein-Krotzenburg: Das „Korz-Lang-Fett-Quartett“ brachte den Saal zum Beben. Und was wäre eine Kostümsitzung der Laternche-Karnevalisten ohne Erich Jäger? Aus der Bütt heraus verursachte er den einen oder anderen Muskelkater der Lachmuskeln. Da war es ganz gut, dass der Auftritt der Tanzspatzen zu „Danza Kuduro“ für eine Erholung der Lachorgane sorgte. Denn Dana Jäger wusste einiges zu berichten: „Was hat dann de Babba bloß? Ei dem steckt die Midlife-Crisis in de Hos´!“

Die wohlverdiente Pause

Die Tratschweiber Michael Pommer und Markus Stritzke zogen auf der Parkbank über nahezu alles und fast jeden her.

Und dann kam sie, die wohlverdiente Pause. Nachdem sich alle gestärkt und vom ersten Teil erholt hatten, standen Präsident Jochen Pommer und Mundschenk Will Eichhorn auf der Bühne. Dabei kam heraus, dass der Alt-Präsident Eichhorn sein früheres Amt doch ein wenig vermisst. Ehe er sich versah, saß er inmitten des Elferrates und leitete den zweiten Teil des Abends.

Und der ging märchenhaft los. Das Theater vom Nieder-Röder Kreppelkaffee erzählte die Geschichte vom Rotkäppchen - diesmal allerdings die wahre. Dabei kam heraus, dass der Wolf gar nicht so böse war und vor allem, dass nicht der Jäger sein Ableben verschuldet hatte, sondern ein Trecker.

Thomas Engel berichtete von der „Erbschleicher-Bagasche“ und wie er vor ihr flüchtete. Gleich nach seiner Flucht eroberten die Laternche-Sänger die Bühne. Mit Horst Frenzel am Akkordeon und Nic Merz an der Gitarre begeisterten sie das Publikum mit einem fröhlichen Mix bekannter Hits. Mittlerweile war es spät geworden, und manch einer spürte eine aufkommende Müdigkeit. Doch die war schnell verschwunden, als die Starlight Dancers, verkleidet als asiatische Schönheiten, über die Bühne wirbelten.

Und das Programm blieb weiblich, wenn auch nicht ganz original. Renate und Gisela ließen keine Schote aus, um die Gäste zum Lachen zu bringen. Nicht immer funktionierte der Witz, wie sie selbst feststellten. Das machte aber nichts. Die Uhr zeigte mittlerweile kurz vor Mitternacht, und das Ende nahte. Es kam in Form der Pitschedapper. Das Männerballett kam als Abba und zu bekanntesten Hits der vier Schweden tanzten sie - manchmal sogar halbwegs synchron.

kgn

Quelle: op-online.de

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